Rohstoffhandel für private Trader 

Rohstoffhandel

Rohstoffe kommen in der Natur vor und werden dort abgebaut, doch werden sie auch vom Menschen in der Land- oder Forstwirtschaft erzeugt. Rohstoffe sind die Grundlage zur Herstellung der verschiedensten Produkte, die aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Der Rohstoffhandel ist nicht nur für Großabnehmer, sondern auch für private Anleger möglich. Der Handel mit Rohstoffen erfolgt an Rohstoffbörsen, zu denen private Anleger jedoch keinen Zugang haben. Möchten Sie in Rohstoffe investieren, erwerben Sie die Rohstoffe selten in physischer Form. Als privater Anleger haben Sie über Online-Broker Zugang zu Rohstoffen und können den Handel in Form von Wertpapieren betreiben.

Inhaltsverzeichnis:
1. Was macht den Handel mit Rohstoffen so begehrt?
2. Was Sie über die Preisbildung wissen sollten
3. Chancen und Risiken beim Rohstoffhandel
4. Was Sie über Handelsplätze für Rohstoffe wissen sollten
5. Futures als gebräuchlichste Form der Investition
6. Investition in ETFs
7. Investition in Zertifikate und ETCs
8. Weitere Möglichkeiten für die Investition in Rohstoffe
9. Erste Schritte beim Rohstoffhandel
10. Besonderheiten beim Rohstoffhandel – was Sie beachten sollten
11. Fazit: Investition in Rohstoffe und viele Besonderheiten

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Was macht den Handel mit Rohstoffen so begehrt?

Die Rohstoffe der Welt kommen nur begrenzt in der Natur vor. Erdöl, Edelmetalle, Mineralien und andere Rohstoffe, die in der Natur lagern, können nicht endlos gefördert werden. Irgendwann sind die Lagerstätten erschöpft. Sind die Rohstoffe nur in geringen Mengen verfügbar, wirkt sich das auf die Preise aus. Auch Rohstoffe, die durch Land- oder Forstwirtschaft gewonnen werden, beispielsweise Getreide, Fleisch oder Holz, sind nicht unbegrenzt verfügbar. Witterungsverhältnisse und andere Umstände können sich auf die Qualität und die Verfügbarkeit auswirken und die Preise beeinflussen.

Der Handel ist ein komplexer Prozess. Er erfolgt in Form von Kontrakten, in denen die Eckdaten festgeschrieben werden. Diese Kontrakte dienen zur Sicherheit für Käufer und Verkäufer der Rohstoffe. Rohstoffe werden immer benötigt, doch ist der Rohstoffmarkt unkalkulierbar. In der Vergangenheit ist der Rohstoffverbrauch immer weiter angestiegen. Der steigende Verbrauch und die zunehmende Verknappung der Rohstoffe führen zu einem Preisanstieg der Rohstoffe. Rohstoffe haben großen Einfluss auf die Weltwirtschaft und machen mehr als ein Drittel der Güter im Welthandel aus. Möchten Sie als Privatanleger in Rohstoffe investieren, müssen Sie die vielfältigen Besonderheiten beachten. Die Investition in Rohstoffe ist sehr risikoreich, doch kann sie dennoch attraktiv sein. Rohstoffe unterliegen starken Preisschwankungen, die Sie als Trader ausnutzen können. Es kommt jedoch auf umfangreiches Wissen und auf Erfahrungen an. Als Privatanleger haben Sie viele Möglichkeiten. Abhängig von Ihrer Risikobereitschaft und von Ihrem Anlagehorizont können Sie die entsprechende Investitionsmöglichkeit wählen und bequem online handeln.

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Was Sie über die Preisbildung wissen sollten

Möchten Sie als privater Anleger in Rohstoffe investieren, erhalten Sie keine Zinsen und keine Dividende. Trotzdem ist es gerade die Preisentwicklung, die eine Investition in Rohstoffe für private Trader interessant macht. Der Preis für Rohstoffe wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Bei Rohstoffen aus der Land- und Forstwirtschaft werden Kontrakte bereits vor der Ernte geschlossen. Daher ist noch nicht bekannt, wie sich das Angebot entwickelt. Um die Preise zu bilden, werden Angebot und Nachfrage geschätzt. Abhängig vom jeweiligen Rohstoff wird der Preis von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Witterungsverhältnisse wirken sich auf die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse aus, während bei den Preisen für Gold oder Erdöl die Witterungsverhältnisse keine Bedeutung haben. Ist die Nachfrage größer als das Angebot, steigt der Preis, während er bei einem Rückgang der Nachfrage sinkt. Eine erhöhte Nachfrage kann durch den Anstieg des Wirtschaftswachstums in den Schwellenländern erfolgen. Bei den Rohstoffen der Welt ist ein Trend zu einem Preisanstieg zu beobachten. Wie sich die Preise für einzelne Rohstoffe entwickeln, kann nicht vorhergesagt werden. Die Eigenschaften eines Rohstoffs, aber auch welt- und finanzpolitische Entscheidungen können sich auf die Preisbildung der Rohstoffe in der Welt auswirken. Verhängt beispielsweise eine Regierung ein Embargo bei der Lieferung eines Rohstoffs, verteuert sich dieser Rohstoff. Auch das Verhalten der Anleger kann sich auf die Preisbildung der Rohstoffe auswirken. Bei einigen Rohstoffen spielen auch Währungskurse eine Rolle. Steigt der US-Dollar als globale Leitwährung im Kurs, sinkt in der Regel der Goldpreis.

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Chancen und Risiken beim Rohstoffhandel

So wie jede spekulative Geldanlage hat auch der Handel mit Rohstoffen Chancen und Risiken. Investieren Sie in Rohstoffe, können Sie Ihre Renditechancen steigern oder andere Wertpapiere absichern.

Zu den Besonderheiten bei der Investition in Rohstoffe gehört der Schutz vor Inflation. Bei starken Preissteigerungen investieren viele Anleger in Sachwerte. Das können Edelmetalle, aber auch Agrarrohstoffe sein. Einige Rohstoffe wie Edelmetalle haben eine Werterhaltungsgarantie, da eine Investition in solche Rohstoffe auch in Krisenzeiten die Kaufkraft erhält. Kursschwankungen sind jedoch niemals auszuschließen.

Rohstoffe eignen sich auch für das Hedging. Steigt beispielsweise der Rohölpreis, müssen Autofahrer an der Tankstelle teurer bezahlen. Die Investition in Rohöl kann zu dieser Zeit Gewinne bringen. Chartbewegungen zeigen, dass bei einem erhöhten Wirtschaftswachstum die Rohölpreise steigen. Kommt es zu Wirtschaftskrisen, sinken die Rohstoffpreise. Diese zyklische Entwicklung hängt nicht von den Entwicklungen am Aktienmarkt ab.

An den Rohstoffbörsen werden Rohstoffe zumeist in US-Dollar gehandelt. Das bedeutet für Investoren aus der Eurozone ein erhöhtes Währungsrisiko. Sie müssen neben der Preisentwicklung der Rohstoffe auch die Entwicklung der Währungskurse beachten. Mit Edelmetallen können Sie das Währungsrisiko absichern, da die Preise für Gold oder Silber zumeist dann steigen, wenn der Kurs des US-Dollars als Leitwährung sinkt.

Ein weiteres Risiko ist der Rollover beim Handel mit Futures. Da Sie die Rohstoffe nicht in physischer Form erwerben, wird ein Futures-Kontrakt kurz vor dem Ende der Laufzeit veräußert und in neue Kontrakte mit anderen Laufzeiten investiert. Das Rollen kann Gewinne, aber auch Verluste bringen. Das ist abhängig von den Kursen der neu erworbenen Kontrakte.

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Um sich den Risiken bewusst zu werden, kann der Rohstoffhandel im Vorfeld mit dem XTB Demokonto getestet werden

Was Sie über Handelsplätze für Rohstoffe wissen sollten

Die Rohstoffe der Welt werden an Rohstoffbörsen in Form von Warenterminbörsen und an Kassa-Märkten gehandelt. Beim Handel an den Kassamärkten werden die Rohstoffe gegen Geld gehandelt. Zu diesen Kassa-Märkten haben nur Großmärkte und industrielle Abnehmer Zugang. Eine Ausnahme bilden für private Anleger die Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Private Anleger können die meisten Rohstoffe nur in Form von

  • Futures
  • Zertifikaten
  • verschiedenen Finanzderivaten
  • Aktien von Rohstoffunternehmen

handeln. Das ist darin begründet, dass verschiedene Rohstoffe, beispielsweise Schweinehälften, verderblich sind. Private Anleger können daher an den Kassa-Märkten nicht in Rohstoffe wie Schweinehälften oder Milch in physischer Form investieren, da sie sonst in Kühl- und Lagerkapazitäten investieren müssten.

Zumeist erfolgt der Rohstoffhandel in Form von Warentermingeschäften, vor allem mit Futures-Kontrakten. Um sich abzusichern, kann ein Landwirt seinen Weizen bereits vor der Ernte verkaufen und sich verpflichten, zu einem bestimmten Termin zu liefern. Er sichert sich gegen Preisschwankungen ab und erhält die zugesicherte Zahlung schon vor der Ernte. Die Futures-Kontrakte nützen nicht nur den Verkäufern, sondern auch den Käufern. Im Hinblick auf die Produktionskosten bieten die Futures-Kontrakte Planungssicherheit. Käufer können sich vor hohen Preisen wie im Beispiel vor einem erhöhten Weizenpreis schützen.

Eine der Besonderheiten beim Handel mit Rohstoffen gehört die Unterscheidung zwischen Produzenten und privaten Anlegern. Am physischen Rohstoffmarkt, zu dem Rohstoffbörsen und Kassa-Märkte zählen, können Produzenten, Großhändler und Unternehmer handeln, während er für private Anleger nicht zugänglich ist. Die Rohstoffe der Welt können über Futures-Kontrakte gehandelt werden, in denen die Qualität und das Verfallsdatum definiert sind.

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Futures als gebräuchlichste Form der Investition

Die gebräuchlichste Form der Investition in Rohstoffe für private Anleger sind Futures. Sie sind standardisierte Verträge zwischen Produzenten und Käufern beim physischen Handel. In den Futures werden wichtige Vertragsdaten festgeschrieben:

  • Qualität der Rohstoffe
  • Liefermenge
  • Zeitpunkt der Lieferung.

Ein wichtiges Merkmal dieser Futures-Kontrakte ist die feste Laufzeit. Der Produzent verpflichtet sich nach dem Ablauf des Kontrakts zur Lieferung der Rohstoffe, während sich der Käufer zur Abnahme verpflichtet. Für eine optimale Absicherung der Beteiligten können die Futures individuell gestaltet werden. Aufgrund der Laufzeitbegrenzung wird der Kontrakt zum Ende der Laufzeit fällig. Die Ware muss zu diesem Zeitpunkt geliefert werden. Da Privatanleger die Rohstoffe nicht in physischer Form erwerben, müssen sie Futures, die bald fällig werden, im Vorfeld verkaufen. Der Erlös fließt in neue Futures-Kontrakte mit neuen Laufzeiten. Private Anleger sollten beachten, dass die Laufzeiten und Fälligkeitstermine abhängig vom Rohstoff unterschiedlich sind. Der Verkauf von alten und der Kauf von neuen Futures ist ein Tausch und wird als Rollover bezeichnet. Private Anleger dürfen den Rollover nicht verpassen, da sie sonst den Rohstoff in physischer Form abnehmen müssten. Der Rollover kann zu hohen Gewinnen führen, aber auch hohe Verluste bedeuten. Ein Verlust entsteht, wenn die Erlöse beim Verkauf der alten Kontrakte unter den Preisen für die neuen Kontrakte liegen. Liegen die Erlöse der alten Verträge über den Preisen der neuen Verträge, wird ein Gewinn erzielt.

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Neben Aktien, können bei DEGIRO auch Futures zu günstigen Konditionen gehandelt werden

Investition in ETFs

Eine Möglichkeit, um in Rohstoffe zu investieren, sind ETFs als börsengehandelte Fonds. Ein ETF enthält alle Wertpapiere, die in einem Index gelistet sind, und bildet die komplette Wertentwicklung innerhalb dieses Indizes ab. Abhängig vom Rohstoff-ETF variiert die Zusammensetzung. Die Rohstoff-ETFs können abhängig vom Index und von den enthaltenen Rohstoffen mehr oder weniger volatil sein. Da alle in einem Index gelisteten Rohstoffe in einem ETF enthalten sind, ist eine Risikostreuung gewährleistet. Kommt es bei einem oder mehreren gelisteten Rohstoffen zu Kursverlusten, können diese Verluste durch Gewinne bei anderen enthaltenen Rohstoffen wieder ausgeglichen werden. Auf der Basis der Ein-Jahres-Fonds-Rendite per 31. Juli 2018 versprechen die ETFs

  • Lyxor Commodities Thomson Reuters/Core Commodity
  • ComStage Commerzbank Commodity ex-Agriculture
  • Market Access Rogers International Commodity UCITS ETF

eine besonders attraktive Rendite.

Abhängig vom Index können unterschiedliche ETFs gehandelt werden. Der Bloomberg Commodity Index bietet drei ETFs mit 20 Rohstoffen. Bei Thomson Reuters/CoreCommunity CRB sind 19 Rohstoffe enthalten, während der ETF von Rogers International Commodity 17 Rohstoffe enthält. Die Körbe sind nicht bei allen Rohstoff-ETFs breit gestreut. Unterschiede bestehen in der maximalen Gewichtung von einzelnen Rohstoffen oder eines Rohstoffsektors. Bei der Auswahl der Rohstoff-ETFs sollten Sie sorgfältig vorgehen.

Die Investition in Rohstoff-ETFs ist als Einmalinvestition, als sporadischer Erwerb von ETF-Anteilen oder als Sparplan möglich. Ein Sparplan eignet sich für einen langfristigen Vermögensaufbau. In jedem Monat oder in jedem Quartal zahlen Sie in den Sparplan einen festgelegten Betrag ein und erwerben Anteile eines ETFs.

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Investition in Zertifikate und ETCs

Möchten Sie mit Rohstoffen handeln, können Sie in Zertifikate und ETCs investieren. Mit Zertifikaten können einzelne Rohstoffe gehandelt werden, beispielsweise Kupfer, Silber oder Gold. In einigen Zertifikaten werden mehrere Rohstoffe miteinander kombiniert. Das können Agrarrohstoffe oder Industriemetalle sein. Bei den Zertifikaten handelt es sich um Schuldverschreibungen. Die Wertentwicklung der Zertifikate hängt von der Wertentwicklung anderer Finanzprodukte ab. Der Wert eines Zertifikates kann sich an der Preisentwicklung eines anderen Rohstoffs orientieren. Auch Zertifikate haben eine begrenzte Laufzeit. Der Emittent, der das jeweilige Zertifikat ausgibt, leistet eine Zahlung, wenn das Zertifikat fällig wird. Wie hoch die Zahlung ausfällt, ist abhängig von der Entwicklung des Basiswerts. Der Anleger kann einen Gewinn erzielen, doch kann er auch einen Verlust erleiden.

Exchange Traded Communities (ETCs) sind eine weitere Möglichkeit für den Handel mit Rohstoffen. Anleger erwerben tatsächlich Rohstoffe, indem sie eine Einlage leisten. Aufgrund der Einlage werden die Rohstoffe eingelagert. Kommt es zur Insolvenz eines Anbieters, ist das Investment nicht geschützt. Diese Anlageform ist sehr risikoreich, da es im Insolvenzfall des Anbieters zum Totalausfall kommen kann. Es handelt sich um eine Sonderform von Zertifikaten, die an der Börse gehandelt werden. Anleger, die sich für ETCs entscheiden, sollten sich sehr genau informieren und eine hohe Risikobereitschaft mitbringen.

DEGIRO Zertifikate Kosten

Zertifikate können bei DEGIRO günstig gehandelt werden – die Kosten im Vergleich zur Konkurrenz im Überblick

Weitere Möglichkeiten für die Investition in Rohstoffe

Private Anleger haben noch weitere Möglichkeiten, um in Rohstoffe zu investieren. CFDs können auf Rohstoffe der Welt gehandelt werden. Sie eignen sich als kurzfristige Geldanlage und können unabhängig von einer Börse gehandelt werden. Dabei wird auf steigende oder fallende Kurse gesetzt. Anleger können einen Hebel festlegen, mit dem sie große Mengen an Kapital bewegen können, ohne hohe Einsätze leisten zu müssen. Dank des Hebels können hohe Gewinne erzielt werden, doch kann sich der Hebel auch in die entgegengesetzte Richtung auswirken und zu hohen Verlusten führen. CFDs können auf den Goldpreis, den Erdölpreis, den Kupferpreis und viele andere Rohstoffpreise gehandelt werden.

Fonds, die nicht an Börsen gehandelt werden, sind eine weitere Möglichkeit, um in Rohstoffe zu investieren. Bei den Fonds ist das Risiko von Totalverlusten geringer als bei CFDs. Anleger sollten das Restrisiko nicht vergessen. Ähnlich wie die ETFs als börsengehandelte Fonds setzen auch diese Rohstofffonds auf Diversifikation. Die Investition kann in verschiedene Rohstoffe, aber auch in verschiedene Anlageklassen erfolgen. Da diese Fonds professionell gemanagt werden, fallen höhere Gebühren als bei den ETFs an, die sich auf den Gewinn auswirken. Einige Fonds werden auch nicht aktiv gemanagt.

Die Investition ist auch in Aktien möglich. Diese Aktien werden nicht an Rohstoffbörsen, sondern an Wertpapierbörsen gehandelt, so wie andere Aktien. Es handelt sich um Aktien von Unternehmen, die mit der Förderung, der Verarbeitung oder dem Handel von Rohstoffen beschäftigt sind.

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Erste Schritte beim Rohstoffhandel

Bevor Sie in Rohstoffe investieren, sollten Sie sich über Ihre Ziele und Vorstellungen klar werden:

  • kurzer oder langer Anlagehorizont
  • hohe Gewinne und die Bereitschaft, dafür ein höheres Risiko einzugehen
  • mehr Sicherheit und dafür geringere Gewinne
  • einmalige Investition oder häufige Investitionen.

Abhängig von Ihren Zielen wählen Sie die entsprechende Anlageform. Sie sollten nur in Anlageformen investieren, die Sie kennen. Zertifikate oder ETCs sollten Sie nur dann wählen, wenn Sie sich bereits näher mit diesen Finanzprodukten beschäftigt haben. Als kurzfristige Anlagen eignen sich CFDs. Möchten Sie längerfristig investieren, können Sie Aktien oder ETFs wählen. ETFs sind als Einmalinvestition und als Sparplan sehr gut als langfristige Anlagemöglichkeit geeignet.

Möchten Sie in einzelne Basiswerte investieren, beispielsweise in Rohöl, Gold oder Kupfer, sollten Sie sich nur für wenige Basiswerte entscheiden und sich intensiv mit der Entwicklung und den Besonderheiten dieser Basiswerte beschäftigen. Sie sollten Charts heranziehen, um sich über die historische Kursentwicklung mit ihren Hochs und Tiefs sowie über den aktuellen Kurs zu informieren. Eine weitere Rolle spielen die physischen Eigenschaften des Rohstoffs und die Faktoren, die sich auf die Preisbildung auswirken.

Haben Sie sich für den Handel mit Rohstoffen entschieden, sollten Sie über den Brokervergleich einen geeigneten Broker auswählen. Dort eröffnen Sie ein Depot und nehmen die Investition vor.

XTB Trading Academy Rohstoffe

XTB bietet in seiner Trading Academy auch alle wichtigen Informationen zu Rohstoffen an

Besonderheiten beim Rohstoffhandel – was Sie beachten sollten

Möchten Sie in Rohstoffe investieren, stehen verschiedene Anlageprodukte zur Auswahl. Zu den Besonderheiten gehört, dass Sie sich mit dem entsprechenden Anlageprodukt, aber auch mit dem gehandelten Basiswert auskennen sollten. Aufgrund seiner Komplexität ist der Rohstoffmarkt gerade für Einsteiger nur schwer überschaubar. Die vielen Faktoren, die sich auf die Preisbildung auswirken können, machen den Handel noch komplizierter. Möchten Sie in den Rohstoffmarkt einsteigen und in Rohstoffe investieren, können Sie zu Beginn auch nur einen einzigen Basiswert auswählen. Einige Anlagemöglichkeiten, beispielsweise Futures, sind an feste Laufzeiten gebunden. Bei solchen Anlageformen sollten Sie überlegen, ob Sie sich so lange binden möchten. Sie sollten nur einen Betrag investieren, dessen Verlust Sie verkraften können.

Bei der Wahl des Brokers sollten Sie darauf achten, ob Kurse in Echtzeit abrufbar sind. Einige Broker zeigen die Kurse mit einigen Minuten Verzögerung an. Bei verschiedenen Brokern sind Echtzeit-Kurse nur gegen Gebühr ersichtlich. Echtzeit-Kurse sind wichtig, da sich die Kurse innerhalb kurzer Zeit verändern können.

Sie sollten bei der Investition in Rohstoffe nicht nur die Kurse der Basiswerte, sondern auch die Währungskurse beachten, da die meisten Rohstoffe in US-Dollar gehandelt werden.

Wichtig sind auch die Handelszeiten an den Rohstoffbörsen. Teilweise werden die Handelszeiten in der Zeit des Landes angegeben, in dem sich die Börse befindet. Sie sollten dann die Zeitverschiebung mit einrechnen.

Fazit: Investition in Rohstoffe und viele Besonderheiten

Möchten Sie in Rohstoffe investieren, sollten Sie die Besonderheiten nicht vergessen. Sie erwerben als privater Anleger die Rohstoffe nicht in physischer Form. Lediglich die Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium können Sie in physischer Form an Kassa-Märkten erwerben. Der Handel an den Kassamärkten ist nur Großmärkten und industriellen Anlegern vorbehalten. Der Handel kann auch an Rohstoffbörsen erfolgen. Auch hier ist der Handel nur für Produzenten und Unternehmen möglich. Als Privatanleger können Sie nicht an Rohstoffbörsen handeln, doch können Sie in verschiedene Finanzprodukte investieren. Rohstoffe können Sie in Form von Futures handeln. Diese Futures sind Kontrakte, in denen die Qualität, die Liefermenge und der Liefertermin des jeweiligen Rohstoffs festgelegt sind. Der Rohstoffhandel mit Futures erfolgt auch zwischen professionellen Händlern und Produzenten. Private Anleger können auch mit CFDs auf Rohstoffe, Rohstoff-ETFs, Zertifikaten und ETCs, Fonds und Aktien handeln. Sie sollten immer den Währungskurs im Auge behalten, da die meisten Rohstoffe in US-Dollar gehandelt werden.

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