Rohstoff Futures – Investitionsmöglicheit für erfahrene Anleger

 

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Rohstoffe sind für private Anleger als Investitionsobjekte interessant. Die Rohstoffe werden nur selten in physischer Form erworben. Für den Erwerb von Rohstoffen in Form von Wertpapieren haben private Anleger verschiedene Möglichkeiten. Bei Rohstoff Futures handelt es sich um Terminkontrakte zwischen Verkäufer und Käufer der Rohstoffe. In den Kontrakten sind die Bedingungen für die Rohstofflieferung festgeschrieben. Bei den Futures wird der Rohstoff in physischer Form geliefert, doch können private Anleger einen Rollover vornehmen und in weitere Futures tauschen. Ein Rohstoff Futures ETF ist als langfristige Anlage interessant. Möchten Sie in Futures investieren, sollten Sie Risikobereitschaft und Erfahrung mit Wertpapieren mitbringen.

Inhaltsverzeichnis:
1. Wie funktionieren Rohstoff Futures?
2. Handelsstrategien für Rohstoff-Futures: Wichtig für private Anleger
3. Wie sich der Future-Handel entwickelt hat
4. Erfolgreich mit Rohstoff Futures handeln
5. Handelsplätze für Rohstoff Futures
6. Vor- und Nachteile von Rohstoff Futures für Privatanleger
7. Basiswerte, auf die gehandelt werden kann
8. Fazit: Rohstoff Futures als Geldanlage mit Risiko

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Wie funktionieren Rohstoff Futures?

Viele private Anleger, die in Futures investieren möchten, werden sich die Frage stellen: Wie funktionieren Rohstoff Futures? Das ist wichtig zu wissen, bevor Anleger eine Entscheidung treffen, ob sie investieren sollen oder nicht. Rohstoffe können an Kassamärkten und an Warenterminbörsen erworben werden. Zu den Kassamärkten haben private Anleger nur Zugang, wenn sie in Edelmetalle wie Gold, Silber oder Palladium investieren und die Edelmetalle in physischer Form erwerben möchten. Am Kassamarkt wechseln die Rohstoffe innerhalb kurzer Zeit den Besitzer. An den Kassamärkten erfolgt der Handel direkt zwischen Erzeuger und Verbraucher. An den Warenterminbörsen werden die Rohstoffe langfristig gehandelt. Zwischen Erzeugern und Käufern werden Terminkontrakte, die Futures, geschlossen. In den Futures werden die Bedingungen für den Handel festgelegt:

  • Qualität des Rohstoffs
  • zu liefernde Menge des Rohstoffs
  • Termin der Lieferung.

Futures haben stets eine feste Laufzeit. Am Ende der Laufzeit verpflichtet sich der Erzeuger, den Rohstoff zu liefern, während sich der Käufer verpflichtet, den Rohstoff abzunehmen. Rohstoff Futures für Privatanleger funktionieren auf die gleiche Weise, doch muss der Privatanleger den Rohstoff nicht in physischer Form abnehmen. Es kommt auf die rechtzeitige Reaktion des privaten Anlegers an, damit er den Rohstoff nicht abnehmen muss. Ein Rohstoff Future Beispiel sind Schweinehälften. Am Ende der Laufzeit müsste der private Anleger die Schweinehälften abnehmen, doch ist das nicht möglich, da er dafür die erforderlichen Lager-, Kühl- und Transportkapazitäten benötigen würde. Private Anleger sind nicht an den Rohstoffen in physischer Form interessiert, sondern sie erhoffen sich einen Gewinn aufgrund der Preisveränderung.

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Handelsstrategien für Rohstoff-Futures: Wichtig für private Anleger

Die Investition in Futures erfordert die richtigen Handelsstrategien für Rohstoff-Futures. Um eine Auslieferung der Waren am Ende der Laufzeit zu verhindern, müssen die Futures rechtzeitig kurz vor Ende der Laufzeit getauscht werden. Eine Long-Position wird in eine Short-Position getauscht und umgekehrt. Dieser Tausch wird als Rollover bezeichnet. Die Differenz zwischen beiden Preisen kann einen Gewinn oder einen Verlust ausmachen. Da der Anleger, wenn er in ein Future investiert, nicht weiß, wie sich der Preis für den gehandelten Rohstoff entwickelt, sind Rohstoff Futures für Privatanleger sehr risikoreich.
Private Anleger, die in Futures investieren möchten, sollten risikobereit sein und sich mit Futures als Handelsinstrument sowie mit den Rohstoffen beschäftigen. Rohstoffe unterliegen Preisschwankungen, die Futures so risikoreich machen. Die Preise für Rohstoffe werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Darüber hinaus haben weitere Kriterien wie das allgemeine Wirtschaftswachstum und politische Entscheidungen Einfluss auf die Kursentwicklung. Ein Rohstoff Future Beispiel, bei dem weitere Faktoren auf den Preis wirken können, ist Weizen. Witterungsverhältnisse oder Naturkatastrophen wie eine lange Dürreperiode wirken sich auf die Ernte und damit auf die Preise aus. Mit einzelnen Futures können Anleger empfindliche Verluste erleiden. Eine Alternative können Rohstoff Futures ETF sein, in denen mehrere Futures für Rohstoffe enthalten sind und das Risiko gestreut wird.
Futures können von Privatanlegern auf verschiedene Arten von Rohstoffen gehandelt werden. Der Handel mit Futures ist auch auf Edelmetalle möglich. Für Edelmetalle sind jedoch Transport und Lagerung wesentlich leichter als für Schweinehälften oder Weizen. Daher ist bei Edelmetallen auch der direkte Erwerb für Privatanleger interessant.

Wie sich der Future-Handel entwickelt hat

Rohstoff Futures für Privatanleger erfreuen sich heute immer größerer Beliebtheit. Futures für Rohstoffe haben inzwischen eine lange Geschichte, die schon einige Jahrhunderte zurückliegt. Termingeschäfte auf landwirtschaftliche Produkte wurden bereits in der Antike abgeschlossen. Käufer und Verkäufer hatten ihren Nutzen davon, was ein Rohstoff Future Beispiel zeigen soll. Schon zum Jahresbeginn konnte ein Bauer sein Getreide an die Mühlen zu einem festen Preis verkaufen. Er verkaufte sein Getreide lange vor der Ernte. Das gab ihm Sicherheit, dass er Abnehmer für das geernte Produkt hatte. Der Vorteil für die Mühlen war der stabile Preis, der bereits am Anfang des Jahres festgelegt wurde. Der Preis wird bei den Termingeschäften zum Vertragsabschluss festgelegt. Marktschwankungen wirken sich nicht auf diesen Preis aus.
Die erste Warenterminbörse wurde 1848 in Chicago gegründet. Es handelt sich um die Chicago Board of Trade (CBOT), die noch heute eine der wichtigsten Warenterminbörsen ist. Mit der Gründung dieser Warenterminbörse wurden die ersten Kontrakte schriftlich vereinbart. Seitdem können dort standardisierte Kontrakte gehandelt werden. Die Börse bürgt für die beidseitige Erfüllung der Kontrakte. Große Warenterminbörsen haben sich im Laufe der Zeit nicht nur in Nordamerika, sondern auch an anderen Teilen der Welt entwickelt. In Europa bestehen ebenfalls solche Warenterminbörsen, beispielsweise in London. Private Anleger, die in Futures investieren möchten, können nicht an den Warenterminbörsen handeln, doch haben sie über Broker Zugang zu den Futures.

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Erfolgreich mit Rohstoff Futures handeln

Wer erfolgreich mit Futures handeln möchte, muss wissen: Wie funktionieren Rohstoff Futures? Für einen erfolgreichen Handel kommt es auf die richtigen Handelsstrategien für Rohstoff Futures an. Ohne eine gute Strategie führt der Handel unweigerlich zu Verlusten. Wichtig ist eine Investition im Anschluss. Der Anleger muss den Markt intensiv beobachten, um schnell auf Veränderungen zu reagieren. Verluste können damit vermieden und Gewinne optimiert werden. Jeder Anleger muss selbst herausfinden, welche Strategie für ihn am besten ist. Einige Trader möchten kurzfristige Gewinne erzielen, während andere Trader nach einer langfristigen Anlagemöglichkeit suchen. Jeder Tradertyp ist anders. Entsprechend unterschiedlich sind die Handelsstrategien. Das sind die verschiedenen Tradertypen:

  • Erzeuger – Das sind keine privaten Anleger. Die Erzeuger investieren in Futures, um sich gegen Preisveränderungen abzusichern.
  • Hedger – nutzen Futures zur Diversifikation des Portfolios und als Absicherung, da sich die Kurse von Rohstoffen häufig entgegengesetzt zu anderen Finanzinstrumenten entwickeln.
  • Spekulanten – wollen einen Gewinn über die Preisentwicklung erzielen. Sie nutzen die Volatilität des Marktes aus und investieren nur kurzfristig in Futures.
  • Broker – Dienstleister, die für ihre Kunden die Order ausführen.

Unter den privaten Anlegern finden sich lediglich Hedger und Spekulanten. Es kann interessant sein, Futures als Beimischung für das Portfolio zu verwenden. Futures können auch als kurzfristige Anlage parallel zu längerfristigen Anlagen verwendet werden. Anleger, die auf eine langfristige Investition setzen, können in einen Rohstoff Futures ETF investieren, der Futures über mehrere Rohstoffe beinhaltet und einen Rohstoff-Index abbildet.

Bereits mehrere Auszeichnungen wurden DEGIRO für den besonders günstigen Handel verliehen

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Handelsplätze für Rohstoff Futures

Futures für Rohstoffe werden an Warenterminbörsen gehandelt. Die größten Warenterminbörsen befinden sich in den USA. Ein Vorteil beim Handel mit Futures ist, dass an den Warenterminbörsen unter regulatorischer Aufsicht gehandelt wird. Eine unabhängige Behörde überwacht die Vorgänge an der Börse. In Deutschland ist das die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin.
Die Standardisierung ist ein weiterer Vorteil der Warenterminbörsen. Derselbe Kontrakt weist stets die gleichen Konditionen hinsichtlich Liefermenge und der Qualität auf. Die Preisangabe in US-Cent, Euro oder anderen Währungen ist ebenfalls festgelegt. Anhand der Maßeinheit können Trader mit geringem Aufwand den Kontraktpreis ermitteln.
An der Chicago Board of Trade (CBOT) wird Getreide, beispielsweise Mais, Sojabohnen oder Rohreis, gehandelt. Es handelt sich um die weltweit erste Warenterminbörse.
An der ICE Futures US werden Soft Commodities wie Orangen, Baumwolle und Kaffee gehandelt. Es handelt sich um die weltweit führende Börse für Soft Commodities.
Die New York Mercantile Exchange (NYMEX) ist der Handelsplatz für Energie wie Erdöl und Metalle wie Gold, Silber oder Platin. Sie ist die größte Rohstoff-Terminbörse der Welt.
An der London Metal Exchange (LME) werden Nichteisen-Metalle wie Kupfer, Blei oder Aluminium gehandelt. Sie ist weltweit führend für Nichteisenmetalle.
Die London International Financial Futures Exchange (LIFFE) ist auf den Handel von Agrarrohstoffen spezialisiert. An der wichtigsten europäischen Rohstoffbörse werden Kaffee, Zucker und Getreide gehandelt.
Die Eurex wurde 1998 gegründet und entstand aus einem Zusammenschluss der Swiss Options and Financial Futures Exchange mit der Deutschen Terminbörse.

Vor- und Nachteile von Rohstoff Futures für Privatanleger

Der Handel mit Rohstoff Futures für Privatanleger hat einige Vorteile. Der grundlegende Vorteil liegt darin, zum vereinbarten Zeitpunkt zu einem vereinbarten Preis ein Produkt kaufen oder verkaufen zu können. Käufer und Verkäufer können sich gegen Preisschwankungen absichern. Das sind die Vorteile auf einen Blick:

  • Handel erfolgt an der Börse
  • Preisbildung ist nachvollziehbar
  • auf steigende und auf fallende Kurse kann spekuliert werden
  • für die Positionseröffnung ist nur Margin notwendig
  • Hebelwirkung kann zu überproportionalen Gewinnen führen.

Aufgrund des Hebels muss nur eine geringe Margin hinterlegt werden. Verändert sich der Basiswert, führt das zu einer wesentlich höheren Veränderung im Investment.
Der Handel mit den Futures hat nicht nur Vorteile. So wie der Hebel hohe Gewinne bringen kann, ist auch eine gegenteilige Entwicklung mit hohen Verlusten möglich. Bei seriösen Brokern ist bei Verlusten, die nicht durch Kapital auf dem Anlegerkonto gedeckt sind, kein Kapitalnachschuss erforderlich. Eine Änderung im Basiswert, die zu einem Verlust führt, hat eine automatische Schließung der Position zur Folge.
Die Volatilität des Rohstoffmarktes ist ein weiterer Nachteil beim Handel mit Futures. Nach einer Investition sollten Anleger den Markt genau beobachten, um schnell zu reagieren. Ein Rohstoff Future Beispiel ist ein Anschlag auf eine Erdöl-Pipeline, die sich auf den Ölpreis auswirken kann. Weitere Ereignisse, die sich auf den Preis auswirken können, sind politische Ereignisse oder bei Futures auf Agrarrohstoffe auch Witterungsbedingungen oder Naturkatastrophen.

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Basiswerte, auf die gehandelt werden kann

Wer in Futures investieren möchte, sollte wissen, für welche Basiswerte solche Futures handelbar sind. Nahezu jeder Rohstoff, der am Markt verfügbar ist, kann als Basiswert gehandelt werden. Handelbar sind Edelmetalle als Gold, Silber, Platin und Palladium, aber auch Industriemetalle wie Blei, Kupfer, Aluminium oder Zink. Als Agrarrohstoffe können beispielsweise Mais, Weizen, Zucker, Reis, aber auch Mastvieh gehandelt werden. Energierohstoffe sind als Erdgas, Rohöl, Heizöl oder Ethanol handelbar. Über die Beispiele hinaus können noch zahlreiche andere Rohstoffe gehandelt werden. Anleger, die mit Futures handeln möchten, sollten sich näher mit den Rohstoffen und deren besonderen Eigenschaften beschäftigen, bevor sie sich entscheiden. Sie sollten über die Preisbildung und die Faktoren, die sich darauf auswirken, Bescheid wissen. Eine Empfehlung, welche Rohstoffe besonders geeignet sind, kann nicht gegeben werden.
Agrarrohstoffe nehmen eine Sonderstellung unter den Rohstoffen ein. Sie werden auch als Soft Commodities, weiche Waren, bezeichnet. Es handelt sich um Rohstoffe, die in der Land- und Forstwirtschaft erzeugt werden. Auch tierische Produkte zählen zu den Soft Commodities. Aufgrund der saisonal begrenzten Verfügbarkeit sind Soft Commodities sehr volatil. Sie unterliegen einem Verfallsdatum.
Hard Commodities, harte Waren, bilden die andere Gruppe der Rohstoffe. Zu den Hard Commodities zählen Metalle und Energierohstoffe. Die Hard Commodities werden abgebaut, beispielsweise Kohle und Metalle, oder extrahiert, wie Rohöl oder Gas. Diese Rohstoffe wachsen nicht nach. Anders als die Soft Commodities haben sie kein Verfallsdatum.

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Fazit: Rohstoff Futures als Geldanlage mit Risiko

Rohstoffe werden an Warenterminbörsen über Futures gehandelt. Diese Futures sind Terminkontrakte zwischen Verkäufer und Käufer, in denen Qualität, Liefermenge, Preis und Lieferdatum der Rohstoffe festgelegt werden. Während sich der Käufer verpflichtet, zum festgelegten Zeitpunkt zu liefern, verpflichtet sich der Verkäufer zur Abnahme des Rohstoffs. Zu den Warenterminbörsen haben Privatanleger keinen Zugang, doch können Rohstoff Futures für Privatanleger über Broker gehandelt werden. Nahezu jeder Basiswert ist handelbar. Die Futures können auf Industriemetalle, Edelmetalle, Energierohstoffe und Agrarrohstoffe gehandelt werden. Damit Privatanleger am Ende der Laufzeit eines Futures nicht den Rohstoff in physischer Form erwerben müssen, ist es wichtig, den Future rechtzeitig vor dem Ende der Laufzeit in Futures mit anderen Laufzeiten zu tauschen. Dieser Tausch wird als Rollover bezeichnet. Mit dem Erwerb von Futures können Privatpersonen ihr Portfolio hedgen, da sich der Wert der Rohstoffe häufig entgegengesetzt zu anderen Werten entwickeln. Private Anleger können auch auf einen Gewinn spekulieren. Wer in Futures investieren möchte, sollte sich gründlich mit den Rohstoffen und den Faktoren für die Preisentwicklung auseinandersetzen. Wichtig sind auch Handelsstrategien für Rohstoff-Futures. Anleger, denen ein Future zu risikoreich ist, können in einen Rohstoff Futures ETF investieren. Solche ETFs bilden die Wertentwicklung eines kompletten Rohstoff-Indizes ab. Rohstoff Futures haben eine feste Laufzeit. Sie eignen sich für Anleger mit einem kurzen Anlagehorizont.

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