Aktiendepot für Kinder – Vorsorge für die Zukunft 

Aktiendepot für Kinder

In Zeiten geringer Zinsen für Sparbücher, Festgeld und Tagesgeld werden alternative Geldanlagen wie Aktien zunehmend beliebter. Aktien sind längst nicht mehr nur zahlungskräftigen Anlegern vorbehalten. Seitdem sich Online-Broker etabliert haben, können Aktien auch von Anlegern mit geringem Budget gehandelt werden. Möchten Sie für Ihr Kind, Enkelkind oder Patenkind sparen, können Sie ein Aktiendepot für Kinder eröffnen. Gelegenheiten, für ein Kind ein Aktiendepot anzulegen, bestehen viele: Das kann die Geburt, der erste Geburtstag, die Taufe, die Einschulung, die Kommunion oder die Konfirmation sein. Im Laufe der Zeit, bis das Kind volljährig ist, kann ein beachtliches Vermögen aufgebaut werden.

  • Einige Broker bieten spezielle Junior-Depots zu günstigen Konditionen an.
  • Für Kinder können Steuerfreibeträge ausgeschöpft werden.
  • Mit einem persönlichen Sparplan ist ein langfristiger Vermögensaufbau möglich.
  • Kinder können mit dem kostenlosen Demokonto ihre ersten Versuche starten.

Inhaltsverzeichnis:
1. Ein Aktiendepot für Kinder und die Vorteile
2. Die Wahl des richtigen Brokers
3. So eröffnen Sie ein Aktiendepot für ein Kind
4. Was Sie bei den Steuern beachten sollten
5. Ein Sparplan für das Aktiendepot
6. Die richtigen Aktien für das Aktiendepot für Kinder wählen
7. Traden mit dem kostenlosen Demokonto
8. Fazit: Mit dem Aktiendepot in die Zukunft Ihres Kindes investieren

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Ein Aktiendepot für Kinder und die Vorteile

Kinder und Aktien? Noch vor wenigen Jahren konnte sich das niemand vorstellen. In Zeiten des niedrigen Leitzinses der Europäischen Zentralbank (EZB) sind klassische Geldanlagen wie Festgeld oder Sparbuch kaum noch attraktiv. Einige Banken erheben dafür sogar bereits Negativzinsen. Es ist daher wenig sinnvoll, für Kinder ein Sparbuch oder ein Festgeldkonto zu eröffnen, wenn sogar dafür bezahlt werden muss, dass das Geld bei einer Bank hinterlegt wird. Aktien versprechen hohe Gewinne, doch ist das Risiko nicht zu unterschätzen. Möchten Sie für ein Kind ein Aktiendepot eröffnen, handelt es sich um eine langfristige Geldanlage. Um das Risiko zu streuen, sollten Sie verschiedene Aktien wählen. Im Lauf der Zeit können Verluste ausgeglichen werden.

Langfristig versprechen Aktien gute Gewinne. Wählen Sie die richtigen Aktien für Ihr Kind aus, lassen sich dank der Dividende attraktive Gewinne erzielen. Bei einigen Brokern werden Junior-Depots zu günstigen Konditionen angeboten. Der steuerliche Aspekt ist bei einem Aktiendepot für ein Kind nicht zu vergessen. Auf die Gewinne fällt eine Abgeltungssteuer von 25 Prozent an, doch gilt auch für Kinder ein hoher Freibetrag. Das Depot, das eigens auf den Namen des Kindes eröffnet wird, sorgt dafür, dass Sie als Eltern keinen Ärger mit dem Finanzamt bekommen und den Steuerfreibetrag für das Kind ausschöpfen können. Als Eltern können Sie Ihr minderjähriges Kind bereits an den Handel mit Aktien heranführen. Das funktioniert mit dem kostenlosen Demokonto, mit dem Kinder schon ihre ersten Versuche ohne echtes Geld starten können.

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Die Wahl des richtigen Brokers

Um für ein Kind ein Aktiendepot als langfristige Geldanlage zu eröffnen, kommt es auf die Wahl des richtigen Brokers an. Nicht bei allen Brokern dürfen Großeltern oder Paten ein Aktiendepot für ein Kind eröffnen. Einige Broker und Direktbanken wie Comdirect, Onvista, Consorsbank oder ING-DiBa bieten spezielle Junior-Depots an. Ein Minderjährigen-Depot wird auch von der Sparkasse online mit S Broker StartDepot angeboten. Diese Junior-Depots zeichnen sich durch günstige Konditionen aus. Bei verschiedenen Brokern wird das gebührenfreie Depot angeboten. Für ein solches Depot fallen keine Gebühren bei der Eröffnung sowie keine monatlichen Grundgebühren an. Möchten Sie für ein Kind ein Aktiendepot eröffnen, sollten Sie den kostenlosen Brokervergleich nutzen und sich einen Überblick über die Konditionen für das Aktiendepot verschaffen. Der Brokervergleich informiert über

  • Gebühren für Depot
  • Ordergebühren
  • Mindestgröße pro Order
  • Höhe der Einlagensicherung.

Überdies kommt es darauf an, dass ein kostenloses Musterdepot angeboten wird. Weiterhin sollten Sie auf Freitrades achten, für die keine Ordergebühren erhoben werden. Solche Freitrades werden häufig im Rahmen von Aktionen angeboten. Sie können für Neukunden über einen bestimmten Zeitraum gelten, beispielsweise über ein halbes Jahr. Bei einigen Brokern ist auch innerhalb eines Monats eine bestimmte Zahl an Freitrades möglich. Für eine Order werden bei den Freitrades vom Broker keine Ordergebühren erhoben. Allerdings fällt nach wie vor die Börsengebühr an, auf die der Broker keinen Einfluss nimmt. Bei einigen Brokern können Sie einen Sparplan für Ihr Kind erstellen und in jedem Monat einen bestimmten Betrag investieren.

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So eröffnen Sie ein Aktiendepot für ein Kind

Haben Sie über den Brokervergleich einen geeigneten Broker mit günstigen Konditionen gefunden, gelangen Sie über den Vergleich per Mausklick direkt zum Broker. Dort können Sie sich informieren und das Depot für Ihr Kind eröffnen. Wichtig ist, dass das Depot tatsächlich auf den Namen des Kindes läuft. Das Anmeldeformular füllen Sie mit den persönlichen Daten Ihres Kindes aus. Haben Sie das Anmeldeformular abgeschickt, kann die Legitimation erfolgen. Bei einem Aktiendepot für ein Kind wird die Legitimation im PostIdent-Verfahren vorgenommen. Sie müssen sich zur Post begeben und die geforderten Unterlagen vorlegen. Sie benötigen Ihren Personalausweis oder Reisepass, die Geburtsurkunde Ihres Kindes und die Steuer-ID Ihres Kindes. Bereits kurz nach der Geburt erhält das Kind vom Bundeszentralamt für Steuern seine Steuer-ID. Sind Sie alleinerziehend, fordern einige Broker den Nachweis des gemeinsamen oder alleinigen Sorgerechts. Bei einigen Brokern werden beglaubigte Urkunden gefordert. Aufgrund der verschiedenen Unterlagen und des PostIdent-Verfahrens ist die Eröffnung eines Depots für ein Kind etwas aufwendiger als die Depoteröffnung für Erwachsene. Dieser Aufwand lohnt sich allerdings, da Sie die Steuerfreibeträge für Ihr Kind ausschöpfen können.

Haben Sie die Legitimation vorgenommen, können Sie Geld auf das Handelskonto einzahlen und mit dem Handel beginnen. Sie müssen dabei die Mindest-Ordergrößen beachten. Bei einigen Brokern können Sie im Rahmen eines Sparplans in jedem Monat für einen bestimmten Betrag Aktien erwerben.

Tipp: Wird kein Sparplan angeboten, können Sie selbst einen Sparplan erarbeiten und festlegen, welchen Betrag Sie in jedem Monat anlegen möchten. Diesen Betrag können Sie verändern, wenn sich die finanziellen Verhältnisse ändern.

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Was Sie bei den Steuern beachten sollten

Eröffnen Sie ein Aktiendepot für Ihr Kind, können Sie Steuerfreibeträge ausschöpfen. Für die Gewinne in Form von Dividenden, Kurszuwächsen und Zinsen fällt eine Abgeltungssteuer von 25 Prozent an. Zusätzlich wird auf die Abgeltungssteuer der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent erhoben. Gehören Sie der Kirche an, müssen Sie auf die Abgeltungssteuer auch noch die Kirchensteuer zahlen, die abhängig vom Bundesland bei 8 oder 9 Prozent liegt. Die Gewinne aus Aktien müssen in der Anlage KAP der Steuererklärung geltend gemacht und dann versteuert werden. Sie sollten allerdings die Steuerfreibeträge nicht vergessen, von denen auch Kinder profitieren.

Für Kinder gilt ein Sparerpauschbetrag von 801 Euro. Dieser setzt sich aus dem Steuerfreibetrag von 750 Euro sowie aus der Werbekostenpauschale von 51 Euro zusammen. Nicht zu vergessen ist der Grundfreibetrag, der für ein Kind bei 9.000 Euro liegt. Es ist unwahrscheinlich, dass die Gewinne, die mit einem Aktiendepot für ein Kind erzielt werden, den Grundfreibetrag und den Sparerpauschbetrag überschreiten. Für das Aktiendepot für ein Kind müssen also zumeist keine Steuern gezahlt werden.

Müssen Sie für das Aktiendepot für Ihr Kind keine Steuer zahlen, sollten Sie beim Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung für Ihr Kind beantragen. Sie müssen dann die Erträge aus Kapitalvermögen, zu denen die Gewinne aus Aktien zählen, nicht versteuern.

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Ein Sparplan für das Aktiendepot

Bei einigen Brokern wird für das Aktiendepot ein Sparplan angeboten. Solche Sparpläne sind für Kinder hervorragend geeignet, da Sie langfristig ein attraktives Vermögen für die Ausbildung oder die Zukunft Ihres Kindes aufbauen können. Mit Aktien können Sie langfristig gute Erträge erzielen. Sie können abhängig vom Sparziel Ihren persönlichen Sparplan wählen und pro Monat oder Quartal einen festgelegten Betrag in Aktien anlegen. Bei einigen Brokern wird ein Assistent angeboten, der stets die günstigsten und erfolgreichsten Aktien auswählt sowie den verfügbaren Betrag in Aktien anlegt.

Wird kein Sparplan angeboten, kann das für Sie als Anleger und für Ihr Kind durchaus vorteilhaft sein. Abhängig von Ihren finanziellen Verhältnissen können Sie Ihren eigenen Sparplan erarbeiten. Sie legen fest, welchen Betrag Sie in jedem Monat anlegen möchten. Sie sollten dafür nur einen Betrag verwenden, den Sie nicht für Ihre laufenden Ausgaben benötigen. In jedem Monat sollte noch genügend finanzieller Spielraum vorhanden sein. Für den in Ihrem persönlichen Sparplan festgelegten Betrag kaufen Sie in jedem Monat Aktien. Sie können immer in dieselben Aktien investieren, doch können Sie sich auch für verschiedene Aktien entscheiden. Ein von Ihnen selbst aufgestellter Sparplan bietet den Vorteil, dass Sie den Betrag, den Sie monatlich anlegen möchten, verändern können. Steht mehr Geld zur Verfügung, können Sie einen höheren Betrag anlegen, während Sie bei einem finanziellen Engpass einen geringeren Betrag anlegen oder die Investition aussetzen können. Für die meisten Aktien wird eine Dividende gezahlt. Diese Dividende können Sie in Aktien investieren.

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Die richtigen Aktien für das Aktiendepot für Kinder wählen

Bevor Sie Aktien für Ihr Kind kaufen, sollten Sie sich gründlich über die Aktien informieren. Wirtschafts- und Börsennachrichten helfen Ihnen dabei. Verschiedene Broker stellen Charts und Marktanalysen zur Verfügung. Bei der Wahl der geeigneten Aktien kommt es auf

  • aktuellen Kurs,
  • langfristige Kursentwicklung der Aktie,
  • gegenwärtige Situation im Unternehmen, dessen Aktien Sie erwerben,
  • langfristige Entwicklung des Unternehmens,
  • Entwicklung der Dividendenzahlung

an. Ein essenzieller Aspekt für die Auswahl der richtigen Aktien ist die Dividende. Es handelt sich um den Teil des Gewinns, der an die Aktionäre ausgezahlt wird. Auf der Hauptversammlung wird die Höhe der Dividende beschlossen. Ein Unternehmen ist jedoch, auch wenn es Gewinn erwirtschaftet, nicht dazu verpflichtet, die Dividende zu zahlen. Es kann mit dem Gewinn auch expandieren oder Rücklagen bilden. Bei deutschen Unternehmen erfolgt die Dividendenzahlung einmal jährlich. Ausländische Unternehmen zahlen häufig mehrmals jährlich eine Dividende, beispielsweise monatlich oder vierteljährlich. Bei US-amerikanischen Unternehmen wird die Dividende vierteljährlich gezahlt. Erfolgt die Dividendenzahlung mehrmals im Jahr, profitieren Sie vom Zinseszins. Sie sollten deshalb auch ausländische Aktien in das Portfolio Ihres Kindes aufnehmen. Bei der Wahl einer Aktie sollten Sie sich nicht von einer aktuell hohen Dividende blenden lassen. Wichtiger für den langfristigen Erfolg einer Aktie ist die Dividendenkontinuität. Die Dividende sollte von Jahr zu Jahr steigen.

Um das Risiko zu streuen, sollten Sie Aktien aus verschiedenen Branchen sowie aus verschiedenen Ländern wählen. Kommt es bei einer Aktie zu einem Kursverlust, sollten Sie die Aktie nicht gleich verkaufen, denn Kursverluste können auch in Gewinnmitnahmen begründet sein.

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Traden mit dem kostenlosen Demokonto

Die meisten Broker bieten ein kostenloses Demokonto an. Das ist auch bei einem Aktiendepot für ein Kind möglich. Um das Demokonto zu nutzen, müssen Sie sich zumeist registrieren, doch müssen Sie dazu in der Regel noch kein Echtgeld-Konto eröffnen und keine Einzahlung leisten. Einige Broker gewähren das Demokonto lediglich über eine begrenzte Zeit, beispielsweise über 30 Tage. Mit einem solchen Demokonto können Sie selbst Ihre ersten Versuche starten, bevor Sie für Ihr Kind Aktien mit echtem Geld kaufen. Einige Broker gewähren das Demokonto auch über unbegrenzte Zeit. Parallel zum Handel mit echtem Geld können Sie oder Ihr Kind mit virtuellem Geld handeln. Soll Ihr Kind erste Erfahrungen mit dem Aktienhandel sammeln und wird zusammen mit dem Aktiendepot für Kinder kein dauerhaft kostenloses Demokonto angeboten, können Sie nach einem anderen Broker suchen, bei dem ein kostenloses Demokonto verfügbar ist. Ihr Kind und Sie selbst gehen mit dem Demokonto kein Risiko ein, da ausschließlich mit virtuellem Geld gehandelt wird.

Mit dem Aktiendepot kann Ihr Kind auch seine ersten Erfahrungen beim Handel mit echtem Geld sammeln, wenn es verantwortungsvoll mit Geld umgehen kann und es in Ihrem Ermessen liegt. Sie sollten darauf achten, dass Ihr Kind dabei ein bestimmtes Budget nicht überschreitet. Bei den Anbietern von Juniordepots sind nicht alle verfügbaren Geldanlagen für Kinder und Jugendliche zugänglich. Für das Kind gilt zumeist eine Risikoklasse. Riskante Geldanlagen, die nicht der Risikoklasse entsprechen, dürfen von Ihrem Kind nicht gehandelt werden.

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Ein kostenloses Demokonto – wie das von XTB – bietet die Möglichkeit den Handel im Vorfeld risikolos zu testen

Fazit: Mit dem Aktiendepot in die Zukunft Ihres Kindes investieren

Als Investition in die Zukunft Ihres Kindes ist ein Aktiendepot geeignet. Einige Broker bieten speziell für Kinder ein Juniordepot zu günstigen Konditionen an. Solche Depots sind häufig gebührenfrei. Über den Brokervergleich können Sie ein günstiges Depot für Ihr Kind auswählen. Das Depot sollten Sie auf den Namen Ihres Kindes eröffnen, um für Ihr Kind steuerliche Vorteile auszuschöpfen. Auch für Kinder gelten Freibeträge. Das Kind wird in eine Risikoklasse eingestuft und kann, wenn es das entsprechende Alter erreicht hat, seine ersten Versuche beim Handel mit echtem Geld starten. Risikoreiche Geldanlagen sind mit dem Aktiendepot für Kinder nicht freigeschaltet. Als Eltern behalten Sie weiterhin die Kontrolle über das Depot Ihres Kindes. Zusammen mit dem Aktiendepot bekommen Sie häufig ein kostenloses Musterkonto, mit dem Sie oder Ihr Kind ohne echtes Geld handeln können. Ein Aktiendepot kann als langfristige Geldanlage für Kinder deutlich attraktiver als Festgeld oder ein Sparbuch sein, da die Gewinne wesentlich höher ausfallen können. Essenziell ist die Auswahl der richtigen Aktien.

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