Sind die IG Gebühren zu hoch oder angemessen?

IG Gebühren und KostenBeim Online-Börsenhandel fallen stets verschiedene Gebühren an. Dazu gehören Spreads, Kommissionen und diverse weitere Kosten wie Finanzierungsgebühren oder Ein- und Auszahlungsgebühren. Auch beim Handel über das Broker-Urgestein IG, das bereits seit 1974 existiert und sein Angebot seitdem stetig ausbauen konnte, fallen für den Kunden verschiedene Gebühren an. Welche das sind und wie hoch sie ausfallen, erfahren Sie in unserem Ratgeber zu den IG Gebühren.

  • Variable Spreads ab 0,8 Pips für Majors
  • Kommissionen beim Aktienhandel ab 0,1 %
  • Finanzierungskosten ausschließlich bei Overnight-Positionen
  • Inaktivitätsgebühr von 14 € nach einer zweijährigen Inaktivität
  • Weitere Gebühren könne bei Ein- und Auszahlungen, garantierten Stops, Live-Datenfeeds und Echtzeitcharts anfallen

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Die Spreads: Variabel und im CFD Broker Vergleich sehr niedrig

EDU_Icon_0020_KleinanlegerBei IG werden für alle sogenannten Nicht-Aktien-CFDs vom Kunden Spreads entrichtet. Dies gilt sowohl für den Handel von Währungen als auch für Rohstoffe und Indizes. Beim Handel von Indizes bewegt sich der Spread für die populärsten Märkte zwischen 0,4 und 10 Pips. Darüber hinaus bietet IG diverse europäische, US-amerikanische und asiatische Indizes zum Handel an, wobei der niedrigste Spread von 0,1 Pips beim Handel des Holland 25 und der höchste Spread von 180 Pips beim Handel des Ungarn 12 anfällt.

Beim Handel der Hauptwährungen liegt der Spread in der Regel zwischen 0,8 und 2,5 Pips – was sich in unserem CFD Broker Vergleich durchaus als sehr günstig erweisen konnte. Beim Handel der Neben-FX fallen dabei bereits weitaus höhere Spreads zwischen 2 und 200 Pips an, weshalb es hier dringend abzuwägen gilt, ob sich beispielsweise der Handel des EUR/ZAR zu einem Spread von 150 Pips wirklich lohnt.

Auch das große Angebot an handelbaren Rohstoffen konnte IG in unserem CFD Broker Vergleich eine gute Bewertung einbringen. Die Spreads für den Handel von Metallen liegen hierbei zwischen 0,5 und 60 Pips, während Energien wie Heizöl oder Erdgas zu einem Spread zwischen 1 und 30 Pips gehandelt werden können. Der Spread für das umfassende Angebot an weichen Rohstoffen, zu denen unter anderem Zucker, Weizen, Baumwolle und Mais gehören, bewegt sich indes zwischen 0,5 und 100 Pips.

Ein essenzieller Part der IG Gebühren: die Kommissionen

EDU_Icon_0006_KostenBeim Aktienhandel über IG fallen stets Kommissionen an. Um diese allerdings so transparent und niedrig wie möglich zu halten, hat sich IG teilweise für ein Flatfee-Modell entschieden, auf dessen Grundlage die Kommissionen des Kunden abgerechnet werden. Dieses Flatfee-Modell sieht für den Handel von europäischen Aktien auf Basis von CFDs bis zu einem Handelsvolumen von 100.000 € eine Gebühr von 10 € vor. Darüber hinaus wird für Transaktionen, deren Handelsvolumen die 100.000 € überschreiten, eine zusätzliche Gebühr von 0,05 % fällig. Diese Gebühr bezieht sich auf den Handelsanteil, der über der 100.000-Euro-Marke liegt.

Für den Handel von britischen Aktien muss vom Kunden eine Kommission in Höhe von 0,10 % des Handelsvolumens (mindestens 10 Britische Pfund) entrichtet werden, während US-Aktien zu einer Kommission von 2 Cent pro Aktie gehandelt werden können (mindestens 15 $). Die exakte Höhe der anfallenden Kommissionen der über 6.000 handelbaren Aktien auf IG kann der Kunde auf der Website des Brokers einsehen.

Weitere IG Gebühren

Review_Icon_0008_ZusatzangeboteNeben dem Spread und den Kommissionen können bei IG Finanzierungskosten anfallen. Dies geschieht, sobald Positionen über Nacht gehalten werden. Diese Finanzierungskosten belaufen sich sowohl bei Long- als auch bei Short-Positionen auf 2,5 % über bzw. zusätzlich zu dem relevanten Interbank-Satz. Diese Regelung trifft allerdings nicht auf den Forexhandel zu. Hierbei werden die Finanzierungskosten nach den aktuellen Tom/Next-Gebühren berechnet. Tom/Next ist die Bezeichnung der Differenz zwischen den Zinsen, die zur Anleihe der Währungen gezahlt wurden und den erhaltenen Zinsen für das Halten der Währung über Nacht.

Zu den weiteren IG Gebühren gehört auch die sogenannte Inaktivitätsgebühr. Diese wird nach einer inaktiven Phase von über 2 Jahren fällig und beläuft sich dann auf 14 €. Dieser Betrag wird regelmäßig zum Monatsersten vom Handelskonto des Kunden abgezogen.

Auch die Einrichtung eines garantierten Stops wird mit einer Gebühr belastet. Diese beträgt beispielsweise bei Aktien 0,3 % des entsprechenden Transaktionswertes. Darüber hinaus können auch bei Ein- und Auszahlungen per Kreditkarte und bei Blitzüberweisungen geringe Gebühren anfallen, ebenso wie beim Bezug von Live-Datenfeeds oder Echtzeitcharts – diese werden allerdings aufgehoben, sobald eine bestimmte Anzahl an Trades im Monat platziert wurde.

Fazit

Review_Icon_0000_FinanzprodukteIG konnte bereits im CFD Broker Vergleich mit günstigen und kundenfreundlichen Spreads überzeugen und auch in unserem Ratgeber zu den IG Gebühren können wir nur gutes berichten. Die Spreads sind variabel und niedrig und beginnen beim Handel von Majors bei 0,8 Pips, während der Broker beim Handel von EU-Aktien mit einem praktischen Flatfee-Modell überzeugen kann. Weitere Gebühren müssen nicht anfallen – falls doch, sind auch diese durchaus als niedrig zu bezeichnen. Alles in allem gehört IG zu den von uns getesteten Brokern mit den geringsten Gebühren.

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