Traden bei IG: Garantierter Stop bietet Vorteile für Trader

IG garantierter StopDas Trading selbst kann dem Händler zwar bei ausreichender Erfahrung und unter Beachtung einiger Sicherheitsvorkehrungen einen rentablen Profit einbringen – allerdings ist sowohl der Forexhandel als auch der Handel mit Differenzkontrakten mit großen Risiken behaftet. Um diese Risiken zu mildern, nutzen Händler sogenannte Limit- und Stop-Orders. Diese schließen die Order in der Regel, wenn ein bestimmter Kurs erreicht wird, wodurch der Kunde optimal vor hohen Verlusten geschützt ist. Eine dieser Orders ist der Garantierte Stop, den auch der britische Broker IG anbietet. In diesem Ratgeber möchten wir nun näher auf den Garantierten Stop bei IG eingehen.

  • Der Garantierte Stop schützt den Trader vor Verlusten, die durch Slippages entstehen
  • Als Slippage wird die Differenz zwischen dem beabsichtigten und dem tatsächlichen Handelskurs bezeichnet
  • Im Gegensatz zum Stop-Loss greift der Garantierte Stop auch nachts und in Phasen großer Volatilität
  • Auch bei IG kann ein Garantierter Stop eingerichtet werden

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Wie funktioniert der Garantierte Stop?

EDU_Icon_0017_WiderstandDer Garantierte Stop schützt den Händler vor Verlusten aufgrund von Marktlücken, die durch starke Kursbewegungen zwischen den Trading-Perioden entstehen, was beispielsweise nachts der Fall sein kann. Beim Garantierten Stop wird der Broker angewiesen, die betreffende Order an einem bestimmten Punkt zu schließen bzw. das Instrument zu einem bestimmten Kurs zu kaufen oder zu verkaufen. Der Händler selbst vermeidet dadurch übermäßige Verluste und sichert seine Gewinne ab, was gerade bei Kurslücken von Vorteil sein kann. Diese Kurslücken werden auch Slippage genannt und können dem Trader schnell zum Verhängnis werden.

Was ist eine Slippage?

EDU_Icon_0020_KleinanlegerAls Slippage wird im Grunde die Differenz zwischen dem gewünschten Handelskurs und dem tatsächlichen Ausführungskurs bezeichnet. Während ein Trade in der Regel zu dem Zeitpunkt ausgeführt wird, an dem er eröffnet wurde, können beispielsweise durch einen extrem volatilen oder illiquiden Markt sowie das Halten eines Trades über Nacht die gefürchteten Slippages entstehen. In diesem Fall wird die Order zu einem anderen Preis ausgeführt, als eigentlich beabsichtigt, was in der Regel nicht im Sinne des Traders geschieht. Um immense Verluste zu vermeiden, sollte der Trader deshalb eine Stop-Order nutzen. Zur Wahl stehen hierbei in der Regel der Garantierte Stop und der reguläre Stop-Loss.

Unterschiede zwischen dem Garantierten Stop und dem Stop-Loss

EDU_Icon_0004_Pfeil_hoch_runterEin wichtiger Faktor, der häufig für Slippages sorgt, ist eine extreme Kursveränderung, die nach Schließung der Börsen beispielsweise durch Terroranschläge oder Naturkatastrophen hervorgerufen wird. Öffnen die Märkte am nächsten Tag wieder, ist durch diese extreme Kursveränderung eine „Lücke“ im Kurs entstanden und diese Lücke sorgt dafür, dass ein regulärer Stop-Loss schlicht übersprungen wird und deshalb die Order nicht schließen kann.

Bei einem Garantierten Stop hingegen wird das Risiko, das eine solche Kurslücke mit sich bringt, nahezu komplett ausgeschlossen. Der Garantierte Stop sorgt nämlich dafür, dass die spezifische Order garantiert zum festgelegten Preis ausgeführt wird. Dieses Konzept kann mit dem Abschluss einer Versicherung verglichen werden, die den Händler vor Verlusten durch Slippages schützt. Allerdings werden auch bei der Einrichtung eines Garantierten Stops höhere Gebühren bzw. eine höhere Margin fällig. Der Grund dafür ist, dass der Broker die Position des Kunden dabei auch über Nacht offen hält und deshalb höhere Kosten entstehen. Diese Kosten werden vom Broker meist in Form eines Aufschlages auf den Spread an den Kunden weiter gereicht. Darüber hinaus ist es möglich, dass der Broker eine höhere Margin verlangt, weshalb Sie als Trader ein entsprechendes Guthaben vorweisen müssen. Allerdings bieten nicht alle Broker einen Garantierten Stop an.

Der Garantierte Stop bei IG

EDU_Icon_0009_SteuernAuch bei IG können Kunden von einem Garantierten Stop profitieren. Allerdings fallen dabei gegebenenfalls zusätzliche Kosten an, die vom gehandelten Instrument abhängig sind. Zudem muss der Kunde hierbei beachten, dass es auch beim Handel einige Märkte, wie beispielsweise Optionen, nicht möglich ist, einen Garantierten Stop einzurichten. Um sich genau über den Garantierten Stop bei IG zu informieren, ist gegebenenfalls die Kontaktaufnahme mit dem Kundensupport des Brokers vonnöten.

Hat sich der Trader schließlich dazu entschlossen, eine Order mit einem Garantierten Stop zu versehen, muss er zunächst das Handelsticket über eine IG Handelsplattform öffnen. Welche er dabei nutzt, ist irrelevant. Anschließend bestimmt der Trader die gewünschten Stop-Loss-Werte und aktiviert den Garantierten Stop mit einem Klick auf das entsprechende Feld. Der Garantierte Stop kann nur bei der Eröffnung einer Order eingerichtet werden; ein nachträgliches Einfügen des Garantierten Stops ist nicht möglich. Der entsprechende Aufschlag für das Einrichten des Garantierten Stops ist auf dem Handelsticket verzeichnet.

Fazit

Review_Icon_0000_FinanzprodukteBei Kurslücken, die bei illiquiden oder extrem volatilen Märkten sowie über Nacht auftreten können, machen Trader häufig herbe Verluste. Der Händler kann sich jedoch vor dieser sogenannten Slippage durch die geschickte Platzierung einer Stop Order schützen, wobei ein Garantierter Stop besonders empfehlenswert ist. Dieser Stop garantiert, dass die Order an einem bestimmten Punkt geschlossen wird. Der Unterschied zwischen einem regulären Stop-Loss und einem Garantierten Stop ist, dass der Kurs gegebenenfalls den regulären Stop-Loss überspringt, während der Garantierte Stop die Order in jedem Fall schließt – auch dann, wenn die Märkte bereits geschlossen sind. Auch IG bietet diesen Garantierten Stop an – Kunden des britischen Brokers können Ihn ganz unkompliziert einrichten.

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