Beamtenkredit für Aktienkäufe: Kann das gut gehen?

Das Kerngeschäft vieler Großbanken ist der kreditfinanzierte Einkauf von Aktien oder anderer Wertpapiere. Es ist demnach völlig normal, dass Banken sich Geld leihen und damit Aktien kaufen. Dieses Modell des Spekulierens auf Kredit haben mittlerweile auch Arbeiter, Angestellte, Rentner, Pensionäre, Privatiers und Beamte für sich entdeckt. Nehmen wir an, ein Beamter möchte einen Beamtenkredit aufnehmen, um damit Aktienpakte zu finanzieren.

Fragen wir uns zunächst, ist dies mit dem aufgenommenen Beamtenkredit überhaupt möglich? Die Antwort lautet ja, das Aktienpaket kann mit einem Beamtenkredit, den man im Übrigen auf Beamtenkredit24.net bekommen kann, finanziert werden. Nächste Frage, warum ist dies möglich? Die Antwort lautet, weil Beamtenkredite nicht zweckgebunden vergeben werden, es sei denn, es handelt sich um einen Beamtenkredit für den Kauf eines Autos oder zum Erwerb einer Immobilie. Solange es sich also nicht um einen Autokredit oder eine Baufinanzierung handelt, kann der Beamte mit seinem Kredit also machen, was er will.

Beamtenkredit zur Finanzierung von Aktien: Nur etwas für Spieler und Spekulanten?

Beleuchten wir einmal, ob kreditfinanzierte Aktienkäufe nur etwas für risikobereite Zocker sind. Generell ist die Verführungsgefahr nicht schwächer als im Kasino, die sogenannte Kasino-Mentalität geistert schließlich in allen möglichen Köpfen umher. Die Idee auf Pump unbeschreiblich hohe Gewinne zu erzielen, kann grundsätzlich interessant sein, jedoch ist die Gefahr eines Totalverlusts immens.

Nur Millionäre, Privatiers und sehr wohlhabende Personen, welche beispielsweise ein großes Vermögen, Immobilien oder Grundstücke besitzen, könnten einen solchen Verlust evtl. verkraften. Der in Anführungsstrichen ganz normale Bürger, also Arbeiter, Angestellte, Rentner und Pensionäre sollten besser nicht in Versuchung geraten. Denn dieser Personenkreis setzt seine Existenz aufs Spiel, wenn das Abenteuer mit den kreditfinanzierten Aktienpaketen schief gehen sollte. Beamte, die mit einem Beamtenkredit finanzieren wollen, sind zwar nicht so extrem gefährdet, wie zum Beispiel der ganz normale Arbeitnehmer, jedoch ist es auch für Beamte ein hohes Risiko, Aktien auf Kredit zu kaufen.

Auch für Beamte ist das Verlustrisiko enorm hoch

Selbst das stete und zumeist gute Einkommen eines Beamten schützt nicht vor Verlust. Beamte kommen allerdings sehr viel eher an Beamtenkredite, da sie wie unkündbare Angestellte im öffentlichen Dienst, ihren Arbeitsplatz und somit das notwendige Einkommen für die Ratenzahlungen nicht verlieren können. Damit könnte auch die Hemmschwelle niedriger liegen, Aktienkäufe mit einem Kredit für Beamte zu finanzieren.

Ein Fazit:

Verbeamtete Verbraucher sollten den Beamtenkredit entweder gar nicht oder nur sehr eingeschränkt für Spekulationsgeschäfte nutzen. Aufgrund des besonders hohen Verlustrisikos ist eher davon abzuraten, ein Aktienpaket per Beamtenkredit zu finanzieren. Auf der anderen Seite darf natürlich jeder erwachsene Mensch tun, was er will. Wer also trotz des hohen Risikos seine Aktienkäufe durch einen Beamtenkredit finanzieren möchte, der kann dies gerne tun. Allerdings liegt die Verantwortung bezüglich der zurückzuzahlenden Kreditraten und des bekannten Verlustrisikos zu 100% beim Kreditnehmer.

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