Aktionärsbank Erfahrungen: Wie gut konnte der Newcomer im Test abschneiden?

Aktionärsbank ErfahrungenDie deutsche Flatfee-Vollbank Aktionärsbank existiert erst seit Februar 2014 und ist deshalb am Markt noch recht unbekannt. Sie erscheint als hundertprozentiges Tochterunternehmen der flatex Holding AG und konnte im Test besonders durch ihr interessantes Flatfee-Gebührenmodell überzeugen. Darüber hinaus bietet sie ihren Kunden den Direkthandel mit namhaften Partnern und eine intuitiv bedienbare und stabile Handelsplattform an. Wie gut der Newcomer im Brokergeschäft wirklich abschneiden konnte, erfahren Sie hier in unserem Aktionärsbank Test.

Lange gab es die Aktionärsbank GmbH nicht. Vor gut zwei Jahren kam die Tochter der biw AG und der flatex GmbH auf den Markt und stellt nun zum 16.11.2015 den operativen Betrieb ein. Laut Aussage des Unternehmens möchte man sich stärker auf den Ausbau von flatex als Broker konzentrieren. Daher war er naheliegend und auch konsequent, den Kunden den Wechsel zu flatex zu ermöglichen. Hier stehen den Kunden die gleichen Handelsmöglichkeiten zur Verfügung, wie zuvor über die Aktionärsbank. Schon jetzt vertrauen flatex mehr als 135.000 Kunden.

 Die wichtigsten Daten im Überblick 

Vor- und Nachteile

  • Sehr günstig beim Handel an deutschen Börsen
  • Günstiger außerbörslicher Handel mit Partnern
  • Benutzerfreundliche Handelsplattform
  • Kompetenter Kundensupport
  • Hohe Gebühren beim internationalen Handel
  • Geringe Auswahl an Börsenplätzen
  • Kein Demokonto verfügbar

Regulierung

Aktiendepot.netTesturteil

Gut (2,0)Im Test: AktionärsbankStand Juli 2014www.aktiendepot.net

Zielgruppe

  • Vieltrader mit Fokus Deutschland
  • Preisbewusste Anleger

Fazit

Günstige Konditionen & ein gutes Leistungsangebot könnten den Online-Broker-Markt aufmischen!

Für welchen Trader-Typ ist dieser Broker geeignet?

Die Eröffnung eines Aktiendepots eignet sich aufgrund des transparenten Flatfee-Gebührenmodells speziell für Vieltrader, die bereits über Erfahrungen im Börsengeschäft verfügen.

  • 0,00 €
  • Ab 0,71€ an deutschen Börsen
  • 5€ zzgl. Fremdspesen
  • 0,20% (USA min. 19,90 €)
  • 10 in D, dazu EU, USA, CAN
  • ab 0,00€*
  • Kostenlos
  • Kostenlos
  • 0,00€
  • WebFiliale, Mobile Trading
  • Webinare, Seminare, FAQ, LiveChat
  • * über Premium-Partner, sonst 5,90€

Kosten für das Depot: Keine Depotgebühren bei der Aktionärsbank

Review_Icon_0000_FinanzprodukteTrotz ihres kurzen Bestehens kann die Aktionärsbank im Test bereits mit einer kostenlosen Depotführung überzeugen – ein Angebot, das leider häufig auch bei Brokern mit langjähriger Erfahrung nicht verfügbar ist. Das Team hinter der Aktionärsbank ist sich darüber bewusst, dass ein seriöser Broker keine Depotgebühren verlangt, und kann durch dieses Wissen in unserem Aktionärsbank Test überzeugen und sich damit auch eine gute Platzierung in unserem Aktiendepot Vergleich sichern.

Preis pro Order: Ab 0,71 € an deutschen Börsen

Die Aktionärsbank bietet ihren Kunden mit einer Ordergebühr ab 0,71 € beim Handel an deutschen Börsen ein äußerst benutzerfreundliches Gebührenmodell, mit dem nur wenige andere Anbieter mithalten können. Der Preis pro Order ab 0,71 € ist dabei an der Stuttgarter Börse (für verbriefte Derivate, Fonds, ETFs und ETCs) und an der Frankfurter Zertifikate AG möglich, während der XETRA-Handel mit einer Ordergebühr ab 1,89 €, der Handel an der Deutschen Börse mit einer Ordergebühr ab 4,92 € und der Handel von Aktien, Anleihen und Genussscheinen an der Stuttgarter Börse mit einer Ordergebühr ab 6,44 € zu Buche schlägt. Zu diesen Grundgebühren wird allerdings noch der Provisionssatz hinzugerechnet, der bei Inlandsorders in der Regel fest ist.

Provision: Aktionärsbank bietet eine Flat für Inlandsorders

EDU_Icon_0020_KleinanlegerAufträge innerhalb Deutschlands werden bei der Aktionärsbank über eine Flatrate-Provision abgerechnet. Dabei wird für den Kauf und den Verkauf von Aktien, Zertifikaten, Optionsscheinen, festverzinslichen Wertpapieren und weiteren verfügbaren Wertpapieren an deutschen Börsen eine feste Gebühr von 5 € fällig, zzgl. Fremdspesen. Der Handel an ausländischen Börsenplätzen ist hierbei allerdings entsprechend teurer und wird nicht mehr über eine Flatrate abgerechnet: Am günstigsten können Wertpapiere an US-amerikanischen und kanadischen Börsen gehandelt werden, denn hier wird eine Mindestprovision in Höhe von 19,90 € fällig. Ebenso wie bei allen anderen ausländischen Börsenplätzen beläuft sich die exakte Provision auf 0,20 % des gesamten Ordervolumens. Allerdings wird dabei beim Handel an Börsenplätzen in Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz und London eine Mindestprovision von 24,90 € fällig. Obwohl diese Gebühren im Aktiendepot Vergleich nicht als günstig gelten, kann die Aktionärsbank damit im Test gut abschneiden und ihren Kunden überwiegend positive Erfahrungen ermöglichen.

Börsenhandel: Aufgrund der kurzen Existenz der Aktionärsbank noch ausbaufähig

In Anbetracht der Tatsache, dass die Aktionärsbank erst seit Februar 2014 existiert, hat sie bereits ein umfangreiches Angebot an handelbaren Börsenplätzen zu bieten – allerdings kann dieses Angebot selbstverständlich noch nicht mit dem langjähriger Banken und Broker mithalten. Die junge Aktionärsbank hat ihren Schwerpunkt dabei bisher auf deutsche Börsenplätze gelegt und ermöglicht den Handel diverser Finanzprodukte über Tradegate, Stuttgart Euwax, XETRA, die Börse München und zahlreiche weitere deutsche Börsenplätze. Insgesamt können Kunden der Aktionärsbank dabei an 10 deutschen Börsenplätzen handeln. An internationalen Börsenplätzen stehen dem Kunden zunächst die US-amerikanischen NYSE & Alternext US. sowie die NASDAQ und NASDAQ OTC zur Verfügung. Darüber hinaus ermöglicht die Aktionärsbank auch den Handel über die Börsen in London, Toronto, Mailand, Wien, Zürich sowie die Euronext Brüssel, Paris und Amsterdam. Dieses Angebot an handelbaren Börsenplätzen beeindruckt vermutlich die wenigsten professionellen Händler, kann sich allerdings gerade aufgrund des kurzen Bestehens des Brokers zeigen lassen.

Der praktische Überblick über die Aktionaersbank im Videoformat

Außerbörslicher Handel: 13 qualifizierte Partner ermöglichen den außerbörslichen Handel

EDU_Icon_0007_AltersvorsorgeNeben günstigen Handelskonditionen und einer verhältnismäßig großen Auswahl an verfügbaren Börsenplätzen bietet die Aktionärsbank auch den außerbörslichen Handel über 13 renommierte Partner an. Zu diesen Partnern gehören unter anderem Lang & Schwarz, Goldman Sachs, die Commerzbank und BNP Paribas. Der besondere Clou am außerbörslichen Handel der Aktionärsbank ist dabei das Angebot der Premiumpartner des Brokers. Handelt der Kunde nämlich außerbörslich über die Deutsche Bank, die Commerzbank, BNP Paribas, die DZ Bank oder HSBC Trinkaus, kann er unter gewissen Voraussetzungen komplett ohne Ordergebühren handeln. Beim Trading über die regulären Handelspartner des Brokers wird die Ordergebühr als Festpreis von 5,90 € berechnet. An diesem Angebot sollte in der Regel kein Händler etwas auszusetzen haben – einzig die überschaubare Auswahl an verfügbaren Partnern sorgt für kleine Minuspunkte im Aktionärsbank Test.

Limitorders: Die Aktionärsbank bietet ein überschaubares Angebot an kostenlosen Limitorders

Zunächst gibt es einen positiven Punkt an den Limitorders der Aktionärsbank zu bemerken: Sie können kostenlos eingerichtet werden. Negativ daran ist jedoch die Tatsache, dass die Aktionärsbank nur ein äußerst überschaubares Angebot an Limitorders offeriert. Neben Stop-Limit-Aufträgen bietet der Broker Billigst/Bestens, Limitierte Orders, Stop-Buy- und Stop-Loss-Orders sowie Trailing Stops und OCOs. Selbstverständlich wird auch der Umfang dieses Angebotes von zahlreichen Brokern übertroffen – allerdings darf hierbei nach wie vor nicht vergessen werden, dass die Aktionärsbank noch nicht lange am Markt bekannt ist. In Anbetracht dieser Tatsache kann der Broker trotz seines ausbaufähigen Angebotes an Limitorders im Aktionärsbank Test überzeugen und ermöglicht es seinen Kunden, positive Erfahrungen mit dem Einrichten von Limitorders zu sammeln.

Aufträge streichen/ändern: In diesem Punkt kann die Aktionärsbank überzeugen

Review_Icon_0001_HandelskonditionenAuch das Team hinter der Aktionärsbank ist sich darüber bewusst, dass selbst die erfahrensten Händler hin und wieder ihre platzierten Orders ändern oder komplett löschen müssen. Deshalb bietet der Broker diese Funktionen absolut kostenlos an – und kann damit im Aktionärsbank Test punkten und auch in unserem Aktiendepot Vergleich aufsteigen. In diesem Punkt lässt der Newcomer im Börsengeschäft tatsächlich keine Kundenwünsche offen, weshalb Kunden bei der Aktionärsbank Erfahrungen mit einem flexiblen und kundenfreundlichen Broker machen können.

Mindesteinlage: Keine Mindesteinlage erforderlich

Die Aktionärsbank kann in einem weiteren Punkt unseres Tests überzeugen: Der Broker fordert keine Mindesteinlage vom Kunden. Selbst einige langjährige Broker fordern nach wie vor eine Mindesteinlage, die in einigen Fällen auch übermäßig hoch ausfallen kann. Als Grund dafür wird häufig die erhöhte Sicherheit und das verringerte Verlustrisiko genannt, das bei einer hohen Mindesteinlage einhergeht – allerdings können gerade Anfänger selten eine Mindesteinzahlung von mehreren Tausend Euro vornehmen und entscheiden sich letztendlich für einen anderen Broker. Dies kann bei der Aktionärsbank nicht passieren, solange die Kunden daran denken, genügend Geld einzuzahlen, um Verluste verkraften zu können. Selbstverständlich sollte dieses Geld jedoch nicht anderweitig gebraucht werden

Handelssoftware: Einfacher und transparenter Handel über die WebFiliale

Review_Icon_0006_HandelsplattformZum Handeln von Aktien und Wertpapieren steht den Kunden der Aktionärsbank eine intuitiv bedienbare und transparente Handelsplattform zur Verfügung. Diese trägt die Bezeichnung „Webfiliale“ und erfüllt sowohl die Bedürfnisse der Einsteiger im Aktienhandel als auch die Anforderungen der erfahrenen Händler. Sie überzeugt durch eine individualisierbare Benutzeroberfläche, 2-Click-Trading, aktuelle Kursdaten von Wertpapieren und ist zudem für Kunden des Brokers kostenlos verfügbar. Darüber hinaus kann die Plattform auch mobil genutzt werden und erlaubt dem Händler dadurch, auch unterwegs stets aktuelle Kurse und offene Orders im Auge behalten zu können.

Service: Gerade das umfangreiche Bildungsangebot spricht für sich

Die Aktionärsbank kann als Newcomer im Börsengeschäft bereits mit einem Angebot überzeugen, das selbst viele langjährige Broker nicht offerieren. Getreu nach dem Leitsatz „Das wichtigste Wissen ist zu wissen, was wichtig ist“ können Kunden des Brokers von einem umfangreichen Bildungsangebot profitieren, das Webinare und Seminare sowie Auftritte auf Messen und Roadshows beinhaltet. Zum weiteren Serviceangebot der Aktionärsbank gehören zahlreiche Formulare, die zum Download bereit stehen, eine umfangreiche FAQ und der Kontakt zum freundlichen Kundensupport. Dieser ist von 8 Uhr bis 22 Uhr per Telefon, Kontaktformular und LiveChat erreichbar.

JETZT DIREKT BEIM BROKER ANMELDEN: www.aktionaersbank.de

Unsere Erfahrungen mit der Aktionärsbank im Detail

Kosten für das Depot:

  • Kostenlose Depotführung

Preis pro Order:

  • Ab 0,71 € an deutschen Börsen
  • Genaue Ordergebühr ist vom Börsenplatz abhängig
  • Höchste Gebühr liegt bei 6,44 €

Provision:

  • Feste Gebühr von 5 € zzgl. Fremdspesen bei Inlandsorders
  • Handel an ausländischen Börsen zu einer Provision von 0,20 % des Ordervolumens
  • Mindestprovision beim Handel an US Börsen von 19,90 €
  • Mindestprovision beim Handel an sonstigen Börsenplätzen von 24,90 €

Börsenhandel:

  • Handel an 10 deutschen Börsenplätzen
  • Internationale Börsenplätze in den USA, Kanada und Europa

Außerbörslicher Handel:

  • Außerbörslicher Handel über 13 bekannte Partner
  • Gebührenfreier Handel bei Premiumpartnern
  • Gebühren beim Handel bei regulären Handelspartnern von 5,90 €

Limitorders:

  • Kostenlose Einrichtung von Limitorders
  • Nur wenige Limitorders werden angeboten

Aufträge streichen/ändern:

  • Kostenlose Änderung oder Löschung von Orders

Mindesteinlage:

  • Keine Mindesteinlage erforderlich
  • Kunde sollte genug Geld einzahlen, um eventuelle Verluste verkraften zu können
  • Kein Geld einzahlen, das anderweitig gebraucht wird

Handelssoftware:

  • WebFiliale ermöglicht einfachen und transparenten Handel
  • Individualisierbare Benutzeroberfläche
  • 2-Click-Trading
  • Aktuelle Kursdaten
  • Kostenlos verfügbar
  • Mobile Trading ist möglich

Service:

  • Umfangreiches Bildungsangebot mit Webinaren und Seminaren
  • Auftritte auf Messen und Roadshows
  • Formularcenter
  • FAQ
  • Freundlicher Kundensupport ist per Telefon,Kontaktformular und LiveChat erreichbar

Fragen und Antworten zum Aktiendepot bei Aktionärsbank

Die Mindesteinlage: Wie viel Geld muss ich auf mein Aktiendepot einzahlen?

Um ein Aktiendepot bei der Aktionärsbank zu eröffnen, muss keine Mindesteinzahlung geleistet werden. Der Kunde kann einfach so viel Geld einzahlen, wie er in den Wertpapierhandel investieren kann. Dabei gilt es nur zu beachten, kein Geld einzuzahlen, das anderweitig gebracht wird und eventuelle Verluste dabei einzukalkulieren.

Der Handel: Welche Börsenplätze kann ich bei der Aktionärsbank handeln?

Die Aktionärsbank bietet bisher nur wenige Börsenplätze zum Handel an. Dazu gehören zehn deutsche Börsenplätze – darunter befinden sich unter anderem die XETRA sowie die Frankfurter und die Stuttgarter Börse, sowie einige Börsenplätze in den USA, Kanada und in Europa.

Der Service: Wie umfangreich ist das Serviceangebot?

Kunden der Aktionärsbank können von einem innovativen Bildungsangebot profitieren, das Webinare und Seminare umfasst. Darüber hinaus sind die qualifizierten Mitarbeiter der Aktionärsbank ein Teil verschiedener Messen und Roadshows während der Kunde darüber hinaus ein Formularcenter, eine FAQ und ein umfangreiches Kontaktangebot nutzen kann.

Die Gebühren: Wie hoch sind die Kontoführungsgebühren?

Die Aktionärsbank verlangt von Ihren Kunden keine Kontoführungsgebühren. Handelskonten und Depots können hier komplett kostenlos geführt werden.

Die Orders: Welche Limitorders kann ich setzen?

Kunden der Aktionärsbank können beim Handel ein übersichtliches Angebot an kostenlosen Limitorders nutzen. Dazu gehören neben Stop-Limit-Aufträgen auch Billigst/Bestens-Orders, Limitierte Orders, Stop-Buy- und Stop-Loss-Orders sowie Trailing Stops und OCOs.

Unser Fazit

In Anbetracht der äußerst kurzen Existenz des Brokers hat die Aktionärsbank bereits jetzt viel zu bieten und überzeugt durch zahlreiche Vorteile. Im Laufe der Zeit sollten schließlich auch die letzten Startschwierigkeiten behoben worden sein.

JETZT DIREKT BEIM BROKER ANMELDEN: www.aktionaersbank.de

Ihre Erfahrungen mit der Aktionärsbank

Konnten Sie bereits Erfahrungen mit dem Newcomer im Brokergeschäft sammeln? Wenn ja, dann teilen Sie doch Ihre Erfahrungen mit dem Team von Aktiendepot.net und mit anderem Tradern, indem Sie Ihren Erfahrungsbericht hier veröffentlichen!

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Aktionärsbank
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