Aktiendepot Vergleich: In drei Schritten zum Aktienkauf

Die Eröffnung eines Aktiendepots kann der erste Schritt zum Erfolg sein – ist allerdings auch mit einigen Stolpersteinen verbunden. Um dich vor unseriösen Brokern zu schützen und um dir den Einstieg in den Aktienhandel immens zu erleichtern, hat das Team von aktiendepot.net eine „Schritt-für-Schritt“-Anleitung für dich zusammengestellt. Diese soll dich auf deinem Weg von der Auswahl des richtigen Brokers über die Eröffnung deines Kontos bis hin zur Platzierung deines ersten Trades begleiten. Doch was erwartet dich in unserem Ratgeber?

1. Schritt: Die Brokerauswahl

Der richtige Broker kann einen essenziellen Einfluss auf deinen Erfolg haben, da er dir entweder als kompetenter Partner zur Seite stehen oder dir Steine auf deinen Weg legen kann. Guten Gewissens können wir dir in diesem Punkt die DAB Bank empfehlen, die als Testsieger aus unserem Aktiendepot Vergleich hervorging und dir günstige Ordergebühren und 20 kostenlose Trades als Neukunde verspricht.

2. Schritt: Die Kontoeröffnung

Gerade für Einsteiger, die noch keine Erfahrungen mit einem Broker oder einem Depot gemacht haben, kann es sehr schwer sein, ein kostenloses Aktiendepot zu eröffnen. Deshalb stellen wir dir eine detaillierte Anleitung am Beispiel unseres Testsiegers DAB Bank zur Seite, die dir genau beschreibt, wie du ein kostenloses Aktiendepot eröffnen kannst.

3. Schritt: Die Platzierung des ersten Trades

Ist der richtige Broker ausgewählt und das Konto eröffnet, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem du deinen ersten Trade platzierst. Wir verraten dir nicht nur, welche Kosten dabei auf dich zukommen können, sondern zeigen dir auch, wie du deinen ersten Trade erfolgreich platzierst.

1. Brokerwahl: Ausschlaggebend für deinen späteren Erfolg

EDU_Icon_0022_UmziehenMöchtest du ein kostenloses Aktiendepot eröffnen, gibt es bei der Brokerwahl wichtige Punkte zu beachten. Hier erfährst du, was du zum Thema Brokerwahl wissen musst.

Während es noch vor einigen Jahren üblich war, ein Wertpapierdepot bei Banken und Sparkassen vor Ort zu eröffnen, haben mittlerweile die Onlinebroker und die Direktbanken weitestgehend diese Aufgabe übernommen. Du als Kunde solltest dich dabei zunächst für einen Broker entscheiden, der eine kostenlose Depotführung anbietet. Dies gehört mittlerweile zum guten Ton und die meisten seriösen Broker sind bereits in der Lage, ein kostenloses Aktiendepot anbieten zu können. Einige Broker, denen es nicht möglich ist, ihren Kunden dauerhaft ein Aktiendepot kostenlos zur Verfügung stellen zu können, bieten dabei zumindest die kostenfreie Führung eines Aktiendepots über einen bestimmten Zeitraum an. Diese Option ist unter Umständen für manche Anlegertypen ebenfalls erstrebenswert.

Weitere wichtige Punkte umfassen auch den Bereich der Ordergebühren. Die Gebühr, die für eine Order vom Kunden zu entrichten ist, sollte bestenfalls genau festgelegt bzw. fix sein. Essenziell für die Entscheidung für den richtigen Broker sind auch die Kosten, die bei Limitänderungen oder anderweitigen Änderungen der Order anfallen. Diese sind nämlich bestenfalls nicht vorhanden. Hilfreich für den regelmäßigen Handel kann darüber hinaus ein Tagesgeldkonto sein, das als Verrechnungskonto genutzt wird.

Auch im Bereich des Handels sollte der Broker für seine Kunden einiges zu bieten haben. Idealerweise steht dem Kunden deshalb nicht nur der börsliche Handel, sondern auch außerbörslicher Handel zur Verfügung. Profis werden darüber hinaus ein umfassendes Angebot an ausländischen Börsenplätzen schätzen, speziell der Aktienhandel an der US-amerikanischen Börse kann nämlich ebenfalls viele Vorteile bieten. Um den Kunden beim Handel zu unterstützen, sollte ein guter Broker aktuelle Marktdaten, zahlreiche Analysetools, Kursziele und bestenfalls auch ein kostenloses Musterdepot anbieten können.

Um dir die Entscheidung für den richtigen Broker unter Beachtung all dieser Kriterien so einfach wie möglich zu machen, hat das Team hinter aktiendepot.net für dich einen Aktiendepot Vergleich durchgeführt, dessen Ergebnisse du hier findest.

 

Hast du schließlich den passenden Anbieter gefunden, bist du bereit für den zweiten Schritt: Die Kontoeröffnung. Wir zeigen dir am Beispiel der DAB Bank, unseres Testsiegers im Aktiendepot Vergleich, wie du vorgehen musst, um ein kostenloses Aktiendepot zu eröffnen.

2. Kontoeröffnung: Mit wenigen Klicks zum Handelskonto

EDU_Icon_0014_CFDsDer Broker ist gefunden – nun muss ein Handelskonto eröffnet werden. Wir zeigen dir am Beispiel der DAB Bank, wie das geht.

Um ein Aktiendepot bei der DAB Bank zu eröffnen, musst du zunächst die Website des Brokers besuchen. Nach einem Klick auf die Schaltfläche „Jetzt Depot eröffnen und günstig traden“ beginnt der Weg zum eigenen Aktiendepot.

Nach einem Klick auf diese Schaltfläche findest du genauere Informationen zu den Konditionen des Brokers sowie praktische FAQ, bei dem die gängigsten Fragen vom Broker beantwortet werden. Du klickst nun noch mal auf „Jetzt Depot eröffnen und günstig traden“, um dein Aktiendepot zu eröffnen.

Hier beginnt der Eröffnungsprozess. Nun musst du auswählen, ob du dein Konto allein oder mit einem 2. Inhaber führen möchtest. Nachdem du eine Option ausgewählt und auf „Weiter“ geklickt hast, gelangst du zum Onlineformular. Hier musst du Angaben zu dir als 1. Kontoinhaber machen und gegebenenfalls auch Informationen zum 2. Kontoinhaber angeben. Auch Informationen zur Anlageerfahrung und zum Referenzkonto werden anschließend gefordert. Sind auch hier alle Angaben getätigt worden, muss das komplette Onlineformular ausgedruckt und unterschrieben werden.

Anschließend benötigst du deinen Postident-Coupon, den ausgefüllten und unterschriebenen Eröffnungsantrag sowie deinen Personalausweis oder Reisepass. Nun musst du nämlich deine Identität bei der örtlichen Postfiliale oder der nächsten Filiale der Hypovereinsbank AG bestätigen lassen. Dazu legst du dem Mitarbeiter deinen Postident-Coupon vor, woraufhin der Mitarbeiter ein Formular zur Identitätsfeststellung ausfüllen wird, dessen Richtigkeit du mit deiner Unterschrift bestätigst. Gegebenenfalls muss der zweite Kontoinhaber genauso vorgehen. Schließlich wird der Mitarbeiter deine Dokumente zusammenfassen und an die DAB Bank AG senden.

Sind die Dokumente von der DAB Bank bearbeitet worden, wird eine schriftliche Bestätigung der Depoteröffnung und eine Willkommens-Broschüre bei dir eingehen. Deine Zugangsdaten und Informationen zur weiteren Vorgehensweise erhältst du kurz darauf separat per Post.

Nun ist dein Konto eröffnet und du kannst deinen ersten Trade platzieren. Was du dazu wissen musst und wie du bei der Platzierung deines ersten Trades vorgehen musst, erfährst du hier.

3. Der erste Aktienkauf: Mit etwas Basiswissen nicht schwer

Review_Icon_0006_HandelsplattformFür manche Anleger ist der Kauf der ersten Aktie etwas Furchteinflößendes – andere traden einfach drauf los. Wir zeigen dir den gesunden Mittelweg.

Bevor du deinen ersten Trade platzierst, musst du dir des Risikos bewusst sein, dass du damit eingehst. Du hast Geld auf dein Depot eingezahlt und dieses Kapital kannst du beim Aktienhandel unter Umständen sogar vervielfachen oder aber auch komplett verlieren. Um einen Verlust deines Kapitals zu verhindern, musst du im Vorfeld eine grundsätzliche Anlagestrategie entwickeln, die das Verlustrisiko so gut es geht verringert. Darüber hinaus musst du dich vor der Platzierung deines ersten Trades mit den Gebühren auseinandersetzen, die dein Broker erhebt. Unser zehnteiliger Ratgeber „Aktienkauf für Anfänger“ kann dir bei der Entwicklung dieser Anlagestrategie eine große Hilfe sein.

Beim Handel selbst gilt es zunächst, eine entsprechende Order-Art auszuwählen. Bei der DAB Bank stehen dabei Limit Orders, Trailing-Stop-Loss-Orders und Kombinationsorders zur Verfügung. Dies sind die wichtigsten Order-Arten, die der Händler unbedingt kennen sollte.

Den Limit-Orders liegen die Market-Orders zugrunde. Bei einer Market-Order wird der Broker damit beauftragt, zum aktuellen oder nächstmöglichen Marktpreis einen Kauf oder Verkauf zu tätigen. Um das Verlustrisiko hierbei zu mindern, kann der Händler die Limit-Orders nutzen. Hierbei wird von dir als Trader im Vorfeld festgelegt, zu welchem Preis du kaufen und zu welchem Preis du verkaufen willst. Diese Methode ist sicherer, allerdings kann es passieren, dass deine Order nicht ausgeführt werden kann.

Beim Trailing Stop verhält es sich ähnlich: Dem Trailing Stop liegt die Stop Order zugrunde, die den genauen Kaufs- oder Verkaufspunkt einer Aktie festlegt. Der Trailing Stop erweitert die Stop Order, bei dem kein genauer Wert, sondern der Abstand zum aktuellen Kurs vorgegeben wird. Hierbei folgt der Trailing Stop dem Kurs in entsprechendem Abstand und wird dann ausgeführt, wenn eine Kursumkehr stattfindet.

Mit der OCO-Orders (One cancels the other), der Next- oder der Enhanced Bracket-Order können mehrere Orders erstellt werden, die automatisch aufeinander reagieren, sobald bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Wenn du diese Informationen verinnerlicht hast und du eine Anlagestrategie entwickelt hast, kannst du bei dem Broker deines Vertrauens direkt deine erste Order platzieren und befindest dich kurz darauf auf dem Weg zum Erfolg (sofern du alles richtig gemacht hast).

5 Typische Fehler von Einsteigern – und wie du sie vermeidest!

EDU_Icon_0005_RisikoBeim Aktienhandel gibt es einiges zu lernen – und am besten lernt der Mensch von den Fehlern der Anderen. Deshalb findest du hier 5 typische Fehler von Aktieneinstigern und selbstverständlich auch nützliche Ratschläge, mit denen du verhindern kannst, dass dir diese Fehler passieren.

1. Fehler: Unwissenheit

Der Börsenhandel ist eine heikle Sache und hat schon unzählige Anleger um ihr gesamtes Erspartes gebracht. Um dich vor diesem Schicksal zu bewahren, musst du dich so umfassend wie möglich über den Aktienhandel informieren. Durchstöbere das Internet, kaufe dir Bücher oder frage bei erfolgreichen Händlern um Rat, um schließlich bestens über den Börsenhandel Bescheid zu wissen.

2. Fehler: Mit geliehenem Geld traden

Vermeide es, mit dem Geld der Bank, deiner Familie oder deiner Freunde zu traden. Bist du nämlich trotz allen Vorsichtsmaßnahmen nicht erfolgreich, stehst du vor einem größeren Schuldenberg als je zuvor.

3. Fehler: Blindes Vertrauen

Woher weißt du, dass der Börsenguru aus dem Internet oder dem Fernsehen wirklich so viel Ahnung hat, wie er angibt? Um keinen Verlust zu riskieren, solltest du Tipps und Ratschläge selbst genau prüfen, bevor du ihnen nachgehst und dabei vielleicht viel Geld verlierst.

4. Fehler: Ohne Strategie handeln

Essenziell für den Erfolg mit dem Aktienhandel ist eine optimale Anlagestrategie, die beständig verfolgt wird. Deshalb ist es wichtig, deine Aktien mit Bedacht auszuwählen und dich vor jedem Kauf oder Verkauf zu fragen, warum du gerade diese Aktie zu diesem Zeitpunkt handeln willst. Es kann auch sinnvoll sein, das Handelsgeschäft aus der Gegenperspektive zu betrachten – immerhin verkauft jemand die Aktie wenn du sie kaufst. Was könnte der Grund dafür sein?

5. Fehler: Stop-Loss nicht nutzen

Wenn deine Aktie immer weiter fällt, ist es zum Handeln zu spät und du hast einen herben Verlust kassiert. Denke deshalb bereits immer im Vorfeld daran, deine maximale Verlustgrenze festzulegen, und besiegele diese Entscheidung mit der Platzierung eines Stopp Loss. Wenn du für jeden Trade eine klare Strategie hast, kennst du dein erstes Kursziel und auch den Ausstiegszeitpunkt für den Fall, dass sich die Kurse in die Gegenrichtung entwickeln.

Du interessierst dich für weitere Finanzprodukte?

Aktiendepot.net hat folgende Broker getestet:

1. Social-Trading-Broker

2. Forex-Broker

3. CFD-Broker

4. STP-Broker

5. ECN-Broker

6. Binäre-Optionen-Broker

7. Aktienhandel-Broker

1. Social Trading: Lass die Weisheit der Masse für dich Traden

Das Social Trading ist eine Handelsmethode, die mit dem Web 2.0 einherging. Hierbei können Händler von den Erfahrungen anderer Trader lernen. Das Ganze geht über spezielle Internetplattformen vonstatten, die den Austausch von Informationen und das „Folgen“ von erfahrenen Tradern ermöglichen. Das Social Trading eignet sich dabei sowohl für Anfänger, die erste Einblicke in das Geschäft bekommen wollen und dabei von erfahrenen Händlern lernen können, als auch für erfahrene Trader, die Ihr Wissen weitergeben wollen.

2. Währungshandel: Verdiene dein Geld durch den Handel mit Devisen

EDU_Icon_0013_ForexBeim Währungshandel, oder auch Forex-Handel, entstehen dem Händler zahlreiche Vorteile. Der Trader profitiert sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen, während er nur eine geringe Gebühr entrichtet und dabei durch die hohe Hebelwirkung nur wenig Kapital einsetzen muss. Die Nachteile liegen hierbei natürlich im hohen Risiko sowie in der überschaubaren Auswahl an handelbaren Finanzprodukten und in den gelegentlichen starken Kursschwankungen. Alles in allem eignet sich jedoch auch der Forexhandel für spekulativ orientierte Einsteiger und für erfahrene Händler.

3. CFDs: Handeln, ohne den Basiswert zu besitzen

CFD bedeutet Contract for Difference, also Differenzkontrakt. Beim CFD-Handel geht es im Grunde darum, Geschäfte auf die Kursänderung von Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffen und Anleihen abzuschließen, ohne den Basiswert selbst zu handeln. Die Vor- und Nachteile sind denen des Forexhandels dabei recht ähnlich.

4. STP: Trades gehen direkt an den Liquidity Provider

STP ist die Bezeichnung eines Brokermodells und steht dabei für „Straight-Through-Processing“. Ein STP-Broker ist mit einem oder mehreren Liquiditätsanbieter(n) verbunden und leitet die Trades der Kunden direkt an den Anbieter mit den besten Preisen weiter. Dieses Brokermodell ist bei Kunden sehr beliebt, da hier keine Interessenskonflikte zwischen Kunde und Broker entstehen.

5. ECN: Traden über ein elektronisches Kommunikationsnetzwerk

ECN-Broker sind in der Regel auf den Forexhandel spezialisiert und stellen über elektronische Kommunikationsnetzwerke einen direkten Kontakt zwischen den Händlern her. In der Regel bieten ECN-Broker dabei geringere Spreads an und arbeiten mit einer festen Gebühr.

6. Binäre Optionen: Handeln oder Wetten?

EDU_Icon_0015_Binaere_OptionenDer Handel mit Binären Optionen wird aufgrund seiner scheinbaren Undurchschaubarkeit häufig mit dem Wetten gleichgesetzt. Beim Handel mit Binären Optionen setzt der Trader auf ein bestimmtes Marktverhalten, was ohne hinreichende Vorkenntnisse tatsächlich einem Glücksspiel gleicht, während erfahrene Händler mit einer geeigneten Strategie auf einfache Art und Weise auf beide Marktrichtungen spekulieren können.

7. Aktienhandel: der Klassiker im Trading

Bereits viele Menschen haben mit dem Aktienhandel Erfahrungen gesammelt, während der Online-Aktienhandel immer beliebter zu werden scheint. Hierbei werden Anteile eines Unternehmens gekauft, wodurch sowohl hohe Gewinne als auch hohe Verluste erzielt werden können. Der Nachteil des Online-Aktienhandels liegt vor allem in den zahlreichen Gebühren, die zu entrichten sind sowie in den hohen Kapitalanforderungen. Allerdings stehen dem Trader hier unzählige Aktien weltweit zum Handel zur Verfügung.

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